Tectura® GefahrstoffmanagementBranchenlösung zum Management von Gefahrstoffen für chemische und pharmazeutische Betriebe |
||
| C.: Branchenspezifische Software | ||||
![]() | C1 Hersteller, Industrie | |||
![]() | C1.10 Chemische Industrie | |||
![]() | Tectura® Gefahrstoffmanagement (Stichwörter: Gefahrstoffe, EU-Sicherheitsdatenblätter, Gefahrstoffklassen) | |||
| Hersteller: | TECTURA AG |
| Ansprechpartner: | Herr Andreas Voss Tel.: +49 251 70377-0 E-Mail-Kontaktaufnahme |
Beschreibung |
Technische Details / Preise |
Referenzen |
Downloads und Kontaktdaten |
News / Presse |
|
Programmname: Tectura® Gefahrstoffmanagement
Programmbeschreibung:
Tectura® Gefahrstoffmanagement (Stichwörter: Gefahrstoffe, EU-Sicherheitsdatenblätter, Gefahrstoffklassen)
Tectura® Gefahrstoffmanagement auf Basis von Microsoft Dynamics™ NAV ist eine Gemeinschaftslösung von Tectura und Prosisoft. Es bietet eine spezifische Lösung für die Gefahrstoff- und Gefahrgutverwaltung und administriert alle Stoff-und Produktdaten gemäß der gesetzlichen Anforderungen. Eine wichtige Grundlage für dieses Gefahrstoffmanagement-System bilden die Regelwerke, Gesetzesdaten, Listen und Vorschriften, die die Firma Prosisoft GmbH als Partner der Tectura ergänzend zur Verfügung stellt. Auf Basis dieser Daten werden die für den Vertrieb und den Transport von chemischen Produkten erforderlichen Dokumente, wie z. B. EU-Sicherheitsdatenblätter erstellt. Sie können medienbruchfrei innerhalb der betrieblichen Prozesse direkt aus Microsoft Dynamics NAV angefordert werden. Die zugrunde liegenden Gesetzesdaten, die Regelwerke und Texte werden ständig von Prosisoft aktualisiert, so dass die Dokumente jederzeit gesetzeskonform sind und den Anwendern und Unternehmen Rechtssicherheit gewährleisten. Das Tectura Gefahrstoffmanagement wurde so entwickelt, dass eine echte Integration in Microsoft Dynamics NAV gewährleistet ist. Daten und Objekte befinden sich in einer Datenbank, so dass sich die Gesamtprozesse ganzheitlich abbilden lassen. Gefahrstoffmanagement kann auch als Stand-alone-System eingesetzt werden. Funktionen für Schnittstellen an Software Dritter sind bereits implementiert. ERFAHRUNGLangjährige Erfahrung in der Entwicklung von Informationssystemen, fundierte Fachkenntnisse im Gefahrstoff- und Gefahrgutrecht sowie der betrieblichen Abläufe der Prozessindustrie haben zu einem Modulbaustein geführt, der aufgrund seines flexiblen und parametergesteuerten Aufbaus an unterschiedliche Anforderungen rasch adaptiert werden kann. Auch für Anforderungen, die sich aus REACH und GHS ergeben, sind die Grundlagen bereits vorhanden. Die aktuell gültigen Vorgaben der REACH-Verordnung sind selbstverständlich bereits umgesetzt. INTEGRATIONIntegration bedeutet nicht nur, schon bestehende Daten in einem System nutzen zu können und somit eine doppelte Eingabe zu vermeiden, sondern auch, dass Daten immer aktuell im Gesamtprozess verfügbar sind. Das Gefahrstoffmanagement ist in die Branchenlösungen der Tectura für die Chemische Industrie integriert. Von der Produktion über die Lagerung bis hin zum Versand werden Funktionen und Daten des Gefahrstoffmanagement-Moduls verwendet. Dies führt gerade in Unternehmen, die einen hohen Anspruch an Produktsicherheit stellen, zu einer enormen Effizienzsteigerung. So werden beispielsweise Rezepturen nur einmal erfasst und stehen dann für die gefahrstoffrechtliche Betrachtung sowie für die Produktionsprozesse und interne Kalkulation zur Verfügung. Auch im Versand werden die Erfordernisse für die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Dokumente, wie Sicherheitsdatenblätter, Beförderungspapiere und Schriftliche Weisungen (Unfallmerkblätter), geprüft und entsprechend in den notwendigen Sprachen erstellt. Die versendeten Sicherheitsdatenblätter werden archiviert und kundenbezogen protokolliert. Für einen Kunden erstellte Berichte können direkt aus der Debitorenkarte aufgerufen werden. Eigenschaften eines Artikels und zugehörige Berichte lassen sich von der Artikelkarte aus einsehen. Informationen über Sicherheitsdatenblätter, Schriftliche Weisungen, aber auch alle mitgelieferten Transportpapiere werden zu jedem gespeicherten Lieferschein vorgehalten. FLEXIBILITÄTDie gute Adaptierbarkeit des Systems an Unternehmensbelange stellt darüber hinaus sicher, dass Besonderheiten, die sich aus den Marktgegebenheiten herleiten, berücksichtigt werden können. Anpassungen an die sich ständig ändernden gesetzlichen Vorgaben müssen rasch und ohne großen Aufwand durchgeführt werden können. Dies ist bis in die Tiefen der Datenbankstruktur berücksichtigt. Diese Flexibilität bedeutet eine hohe Sicherheit für alle künftigen Änderungen im Gefahrstoff- und Gefahrgutbereich. Das Gefahrstoffmanagement-Modul bietet alle Möglichkeiten, Strukturen und Eigenschaften komplexer Informationsinhalte abzubilden. Das bedeutet, dass für neue Anforderungen nicht ständige Programmanpassungen nötig sind. Die bestehenden Programme können vielmehr weiter genutzt und durch Eingabe von Daten und Strukturen auf den neuesten Stand gebracht werden. SicherheitsdatenblattMit dem Anlegen eines Versandauftrags in Microsoft Dynamics NAV wird die für das Zielland gültige Region ermittelt und das Sicherheitsdatenblatt in der jeweiligen Sprache erstellt, ausgegeben und gespeichert. Das Versanddatum des Artikels und des Sicherheitsdatenblatts wird protokolliert und kann – entsprechend der 12-Monatsregel – zum Nachversand des Sicherheitsdatenblatt bei relevanten Änderungen herangezogen werden. Automatischer Sicherheitsdatenblatt-VersandDurch integrierte Funktionen können pro Kunde die Sicherheitsdatenblätter inklusive eines Deckblatts gedruckt werden. Mit diesem Verfahren können aus Tectura Gefahrstoffmanagement alle notwendigen Sicherheitsdatenblätter in regelmäßigen Abständen an die Kunden versendet werden. Dieses kann auf postalischem oder elektronischem Weg geschehen. Auch die kundenbezogene Bereitstellung von Sicherheitsdatenblättern im Internet ist möglich. StoffeIm Gefahrstoffmanagement-Modul werden Stoffdaten, Rohstoffdaten und Rezepturen erfasst und gepflegt und stehen für alle Abläufe, Auswertungen und Informationsübersichten für den täglichen Bedarf zur Verfügung. Einem Stoffeintrag, dessen chemische Beschreibung in der Gefahrstoffdatenbank abgelegt ist, können mehrere Artikel zugeordnet werden. Die gefahrstoffrelevante Rezeptur wird übernommen und ist die Basis für die Ermittlung der Gefährlichkeit von Zubereitungen, Fertigfabrikaten und Zwischenprodukten. RezepturenDie Zusammensetzung von Stoffeinträgen wird in einer Rezeptur erfasst, deren Bestandteile sich oft aus weiteren im System befindlichen Rezepturen ergeben. Dies kann selbstverständlich in beliebig vielen Stufen dargestellt werden. Mehrstufige Rezepturen lassen sich innerhalb des Systems über eine Baumstruktur anzeigen. Dargestellt werden die direkten und indirekten Bedarfsanteile in Prozent. Für die Berechnung werden die Rezepturen bis auf die unterste Ebene der Grundstoffe aufgelöst. Grundstoffe werden mit dem Gefahrstoffmanagement-Modul mitgeliefert (Listenstoffe). Berechnung der Einstufung und KennzeichnungDie Berechnung der Einstufung und Kennzeichnung bedeutet nicht nur einen hohen programmtechnischen Aufwand, sondern erfordert jederzeit die Möglichkeit, auf die aktuellen Daten und die vorgegebenen gesetzlichen Bestimmungen zugreifen zu können. Tectura Gefahrstoffmanagement enthält ein gesondertes Modul, welches diese Daten vorhält.
Sind diese Berechnungen durchgeführt, werden die Ergebnisse in den vorbereiteten Berichten verwendet. Werden durch gesetzliche Änderungen oder durch manuelle Pflege der Daten Veränderungen vorgenommen, lassen sich die Abweichungen durch eine erneute Berechnung einsehen und bearbeiten. Auch im Nachhinein besteht die Möglichkeit, Berechnungsergebnisse über die Erfassungsmasken zu ändern oder zu ergänzen (z. B. im Hinblick auf zusätzliche S-Sätze). Auf diese Art lassen sich firmenspezifische Anforderungen umsetzen. Grundlagen für die Berechnung sind zahlreiche Regeltabellen, die auf die Berechnungsfunktionen zugreifen. Dies ermöglicht rasche Anpassungen von Grenzwerten und Abhängigkeiten, die aufgrund von gesetzlichen Vorgaben umgesetzt werden müssen. Ermittlung der GefahrgutklassifizierungDie Gefahrgutklassifizierung basiert auf Regelwerken, die sich aus dem ADR, dem IMDG-Code und dem IATA-Regelwerk ergeben. Auf Basis der Transport-, physikalischer und chemischer Daten der Inhaltsstoffe wird die Gefahrgutklassifizierung für die Transportwege Land, See und Luft für ein Produkt ermittelt. Die Ergebnisse beinhalten komplette Klassifizierungsprofile für die einzelnen Gefahrgutpositionen. Dazu zählen neben den Angaben wie UN-Nummer, Klasse, Verpackungsgruppe, offizielle Benennung auch Grenzmengen für die verschiedenen Transportwege. Grundlage für die Ermittlung der Klassifizierungsprofile bilden jeweils die Gefahrgutlisten, wie sie in den Regelwerken aufgeführt sind. In vielen Fällen lassen sich Klassifizierungen nur aufgrund weiterer Vorgaben und/oder Einschränkungen ermitteln. Dazu bietet das Tectura Gefahrstoffmanagement entsprechende Möglichkeiten. Auf Basis der Ergebnisse der Gefahrgutklassifizierung können nachgelagert im Versandprozess Freistellungsmengen und Transportverbote für die unterschiedlichen Verkehrswege, hier vor allem für See und Luft, ermittelt werden. Ausgehend vom Klassifizierungsprofil werden die Begleitpapiere für den Transport von Gefahrgütern erstellt. Dies sind:
Nach der neuen REACH-Verordnung muss künftig jedes Unternehmen sicherstellen, dass alle bei ihm ab einer Tonne pro Jahr eingesetzten chemischen Stoffe bei der neuen Chemikalienagentur in Helsinki für die vorgesehene Verwendung registriert sind bzw. werden. Auch für diese Anforderungen kann das Gefahrstoffmanagement-Modul Unterstützung anbieten, denn aufgrund der Integration des Moduls in Microsoft Dynamics NAV können Informationen direkt aus dem System heraus generiert werden. Damit sind stets aktuelle Listenauswertungen über eingesetzte Stoffmengen (auch mit Ausweisung der sogenannten PBT- und vPvB-Stoffe) möglich. Darüber hinaus können Listenauswertungen auch im Hinblick auf das Gefahrstoffverzeichnis gemäß Gefahrstoffverordnung, wie auch im Hinblick auf Störfallverordnung, TA-Luft, Schweizer VOC-Verordnung, TSCA-Listung usw. konfiguriert werden. GHSEinstufung und Kennzeichnung gemäß dem Global Harmonisierten System (GHS) sind auf der Grundlage des UN-Dokuments vorhanden. Als Beispiel für eine nationale bzw. regionale Implementierung kann die Umsetzung gemäß der EG-Verordnung genannt werden. Natürlich lassen sich weitere nationale Umsetzungen ohne großen Aufwand abbilden - aufgrund des im GHS angelegten Baukasten-Prinzips sowie der flexiblen Daten- und Prozessierungsstrukturen von Tectura Gefahrstoffmanagement. ANSICHTEN FÜR DIE DATENERFASSUNGDie Erfassung von Daten erfolgt in sogenannten Ansichten. In diesen sind die Teile des gesamten Datenbestands in Form von Kapiteln und Eigenschaften zusammengestellt, die für den Anwender unter einem bestimmten Aspekt relevant sind. Die zu Kapiteln und Ansichten zusammengestellten Eigenschaften werden in einem Strukturbaum dargestellt. Der Strukturbaum kann vom Anwender ohne Programmieraufwand modifiziert und erweitert werden. EU-SicherheitsdatenblattFür die Produktsicherheitsbelange ist die Sicherheitsdatenblatt-Ansicht besonders wichtig. Die Eigenschaften des Sicherheitsdatenblatts werden in 16 Hauptkapiteln kategorisiert. Den einzelnen Eigenschaften sind z. B. die passenden Phrasen bzw. Phrasengruppen bereits zugeordnet. BerechnungsdatenÜber diese Ansichten werden die Grunddaten, die für die Berechnung der Einstufung und Kennzeichnung sowie der Gefahrgutklassifizierung notwendig sind, erfasst. Nach Durchführung der Berechnung werden die wichtigsten Kapitel des EU-Sicherheitsdatenblatts bereits ausgefüllt. VorschriftenFür Listen- und Basisstoffe können über die Ansicht „Vorschriften (Pflege Basisstoff)“ die wichtigsten Grunddaten erfasst werden. Weitere AnsichtenDie einfache Bedienbarkeit und hohe Flexibilität des Systems ermöglicht die Definition weiterer anwender- und arbeitsplatzbezogener Ansichten, für die z. T. auch schon fertige Vorlagen im Lieferumfang enthalten sind, z. B:
Im Rahmen der Versandabwicklung werden sämtliche Versanddokumente (Beförderungspapier, IMO-, IATA-Erklärung und Schriftliche Weisungen) automatisch angefordert, generiert und ausgegeben. Die für die Lieferscheine erforderlichen Gefahrstoff- und Gefahrgutdaten werden nach deren Ermittlung bzw. Erfassung in der Stoffdatenbank direkt ausgelesen und im Lieferschein ausgegeben. DatenEine wichtige Grundlage für ein Gefahrstoffmanagement-System mit seinen vielfältigen Funktionen bilden die Regelwerke, Gesetzesdaten, Listen und Vorschriften, die die Firma Prosisoft GmbH als Partner der Tectura ergänzend zur Verfügung stellt. Die für den Betrieb des Systems (hier vor allem der Berechnungsfunktionen) und die Erstellung der Sicherheitsdatenblätter erforderlichen Grunddaten können in Tectura Gefahrstoffmanagement erfasst und verwaltet werden. Für den Einsatz des Systems kann ein Basisdatenbestand bereitgestellt werden. Dieser beinhaltet:
Die Ausgabe von Dokumenten wie Sicherheitsdatenblätter oder Schriftliche Weisungen kann abhängig von der individuellen Konfiguration in west- und osteuropäischen Sprachen erfolgen. Auf Wunsch können weitere Sprachen hinzugefügt werden. Sämtliche Dokumente stehen dann automatisch in der neu hinzugefügten Sprache zur Verfügung. Das Standardsystem wird mit den Sprachen Deutsch und Englisch angeboten. Datensicherheit und VersionskontrolleEbenso wichtig ist eine protokollierte Datensicherheit und auch die damit einhergehende Versionskontrolle. Durch diese Funktionen können Informationen über Änderungen vorgehalten und es kann auf ältere Versionsstände im Programm zugegriffen werden. Über die Registerfunktionen und den Menüpunkt „Historie“ lassen sich Informationen abrufen, die Erstellungsdaten, Änderungsdaten und den Änderungsbenutzer anzeigen. Die Versionskontrolle im Gefahrstoffmanagement-Modul lässt sich bis auf die erste Version herunter brechen. Mit einer Statuskontrolle kann eine noch nicht fertige Version so lange bearbeitet werden, bis diese freigegeben wird. Die anderen Microsoft Dynamics NAV-Module außerhalb des Gefahrstoffmanagements haben nur Zugriff auf freigegebene Dokumente. Alte Versionen werden selbstverständlich gespeichert. Mit der Branchenlösung Tectura® Life Sciences auf der Basis von Microsoft Dynamics™ NAV stellt Tectura Industrie- und Handelsunternehmen aus Pharma, Fein-Chemie, Kosmetik und Biotechnologie, Medizintechnik sowie Nahrungsergänzungsmittel eine Lösung zur Verfügung, die in allen Modulen und Funktionen auf die Branchenbedürfnisse ausgerichtet ist sowie deren regulatorischen Anforderungen genügt. Die Branchenanwendung Life Sciences wurde von Tectura aus zahlreichen nationalen und internationalen Referenzprojekten aufgebaut. Die Lösung zeichnet sich also nicht nur dadurch aus, dass sie die Vorteile einer ausgereiften und weltweit eingesetzten Standard-Software nutzt, sondern auch aus einem intensiven Dialog sowie stetigem Know-how-Transfer zwischen Technologie und Anwendermarkt heraus entwickelt wurde – gleichermaßen praxiskonform wie praxisbewährt. HOCHINTEGRIERTE ERP-BRANCHENSOFTWARE AUF MICROSOFT-TECHNOLOGIEDie Branchenlösung Life Sciences wurde, wie alle Lösungen von Tectura, exakt nach den Richtlinien von Microsoft Dynamics™ erstellt. Diese Tatsache gewährleistet die ordnungsgemäße und releasefähige Programmerstellung sowie eine umfangreiche Online-Hilfe. Sie gewinnen damit ein Maximum an Investitionssicherheit. Die Branchenlösung umfasst sämtliche Geschäftsbereiche: von Einkauf, Verkauf, Produktion, Finanzwesen, Qualitätskontrollsystem, Lieferantenbewertung, Rohstoffdatenverwaltung, Laborsystem, Lagerverwaltung, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb. Aufgrund der insgesamt acht separat frei zu schaltenden Module innerhalb der Branchenlösung, besteht die Möglichkeit einer bedarfsgerechten, kostengünstigen Lizenzierung. PROJEKTMETHODE UND VALIDIERUNGIn der Pharmaindustrie und zunehmend auch in anderen Bereichen der Life Sciences-Branche werden die regulatorischen Anforderungen an „computerisierte Systeme“, die der Herstellung, Lagerung und dem Vertrieb von Produkten im regulierten Umfeld dienen, ausgeweitet. Tectura stellt ein für Ihr Unternehmen effizientes und bewährtes Einführungskonzept zur Verfügung. In Kooperation mit Partnern für Validierung wurde die Tectura Einführungsmethode, die sich an den GMP-Richtlinien orientiert, weiterentwickelt. Von Anfang an wird die Systemeinführung durch eine prozessorientierte Vorgehensweise bestimmt, wie sie der Unternehmensführung in dieser Branche entspricht. Die Prozess-Orientierung bei der Einführung dient nicht nur einer leichteren Validierung der implementierten Lösung, sondern ist für alle Unternehmen hilfreich, die die Qualität und Sicherheit ihrer Geschäftsprozesse kontrollieren wollen. Die Vorgehensweise ist komplett auf das Produkt Tectura Life Sciences abgestimmt. Somit lassen sich die Aufwendungen für die Erstellung der nötigen Validierungsunterlagen deutlich reduzieren. Tectura liefert zusätzlich zur Software eine umfangreiche systemnahe Geschäftsprozessdokumentation, zahlreiche Vorlagen und Verfahrensanweisungen. Die Normenkonformität der Branchenlösung sowie das Tectura-interne Qualitätsmanagementsystem wurden dabei in zahlreichen Audits von namhaften Pharmaherstellern geprüft. Damit erhalten Anwenderunternehmen nicht nur eine hervorragende Lösung, sondern können diese durch ein intelligentes Veränderungsmanagement mit überschaubarem Aufwand auf dem neusten Stand halten. BRANCHENSPEZIFISCHE BASISFUNKTIONALITÄTDie lückenlose Abbildung der Chargenlogistik und des Chargen- sowie Gebindemanagements ist die Grundvoraussetzung einer betriebswirtschaftlichen IT-Lösung in der Life Sciences-Industrie. Das Chargen- und Gebindemanagement muss dabei in die gesamte Warenwirtschaft konsistent integriert werden, so dass die branchenwichtigen Informationen (wie z. B. Chargenstatus oder MHD) in allen Modulen prozessübergreifend zur Verfügung stehen. Die Branchenlösung von Tectura erfüllt diese Voraussetzungen und bietet einige wichtige Erweiterungen zu Microsoft Dynamics NAV, wie zum Beispiel:
Die Branchenlösung bietet im Wesentlichen folgende Funktionsmodule: DokumentenmanagementDie Archivierung geänderter Stamm- und Bewegungsdaten ist frei einzurichten – bis hin zur Wahl sensibler Stammdaten-Felder. Arbeitsanweisungen, Richtlinien etc. können in Version und Zuordnung über ein Zusatzmodul mit verwaltet werden. Externe Dokumente können nahezu in allen Modulen und Dateiformaten (unter Verwendung der nötigen Anwendungsprogramme) genutzt werden. QualitätskontrolleAls Teil des integrierten Labor-Informationsmanagement-Systems bietet das Modul Qualitätskontrolle die Verwaltung von Prüfmerkmalen, Prüfplänen und Prüfmitteln. Durch die manuelle oder automatische Erstellung von Prüfaufträgen innerhalb der Prozesskette – vom Wareneingang über die Produktion bis hin zum Warenausgang – wird die geforderte Qualität der Produkte sichergestellt. Da auch dieses Modul vollständig in das Chargenmanagement integriert ist, werden Chargen, welche sich in Prüfung befinden, vor unberechtigten Gebrauch abgesichert bzw. dispositiv in Abhängigkeit des jeweiligen Status unterschiedlich berücksichtigt ChargenrückverfolgungDie Chargenverfolgbarkeit verläuft ohne Medienbruch. Alle Bewegungen, die Verwendung und der Ursprung einer Charge können per Knopfdruck abgerufen werden. Optional können auch alle internen Lagerbewegungen (z. B. Kommissionierungen oder Einlagerungen) sowie Änderungen an Chargendaten (z. B. Statusänderung oder Änderung des Ablaufdatums) rückverfolgt werden. (SIEHE ABB. 1.) Datensicherheit und Audit TrailZur einfachen Verifikation von Stammdatenänderungen wird der Benutzer abgefragt und geprüft, ob er die Berechtigung zur Änderung dieses Stammdatensatzes besitzt. Als Form der doppelten Absicherung dient das „4-Augen-Prinzip“. Dabei sind die Daten, die nach diesem Prinzip verifiziert werden sollen, frei wählbar. Im Gegensatz zur Standardlogik in Microsoft Dynamics NAV können die Zugriffsberechtigungen sogar auf einzelnen Feldern vergeben werden. Die Änderungsverifikation erfüllt die Anforderungen der elektronischen Signatur. Des Weiteren werden alle Veränderungen in der Datenbank über die vorhandene Audit Trail-Funktionalität mit Zeitstempel, Daten- und Benutzerinformation automatisch dokumentiert, so dass vorgenommene Änderungen sich jederzeit zu dem entsprechenden Vorgang zuordnen und nachvollziehen lassen. (SIEHE ABB. 2.) ProduktionIm Modul Produktion wird die gesamte Chargenlogistik fortgeführt. Beim Fertigungsauftrag werden die Chargen automatisch vergeben und in der Produktion in den Verfahrens -, Abfüll- oder Verpackungsprozessen vererbt. Eine chargenreine Produktion kann angelegt und überwacht werden. Zusätzlich gibt es eine erweiterte Chargenhaltbarkeitsberechnung, die unterschiedliche Rohstoffe und Chargen berücksichtigt. Wirkstoffverwaltung und MengenberechnungTectura Life Sciences bietet eine durchgängige Wirkstoffverwaltung, vom Wareneingang über das interne Prüfwesen bis in die Fertigung. Innerhalb einer Herstellvorschrift kann über den absoluten Gewichts- oder Prozentanteil hinaus auch die notwendige Qualität bzw. der erforderliche Wirkstoffgehalt definiert werden, um ein einheitliches Endprodukt zu erzielen. Dieser Sollwert ist die Basis für die Chargenauswahl im Fertigungsprozess. Da nun bei den eingesetzten Rohstoffen Qualität bzw. Wirkstoffgehalt nicht immer mit dem geforderten Sollwert innerhalb der Herstellvorschrift übereinstimmen, muss die benötigte Einsatzmenge des jeweiligen Rohstoffs anhand der Qualität bzw. des Wirkstoffgehalts berechnet werden. Um die endgültige Produktionsmenge zu erzielen, wird neben der automatischen Berechnung der Wirkstoffeinsatzmengen auch die benötigte Menge an Füllstoffen (z. B. Glukose) vom System berechnet. (SIEHE ABB. 3.) Fertigungsplanung und -steuerungNeben der mehrstufigen Brutto- bzw. Nettobedarfsermittlung in Microsoft Dynamics NAV bietet die Branchenlösung Tectura Life Sciences viele weitere Planungsfunktionalitäten, mit welchen eine kostenoptimale Auslastung im Fertigungsprozess gewährleistet wird. So kann zum Beispiel mit Hilfe der integrierten Reihenfolgeplanung unter Berücksichtigung von frei definierbaren Planungsparametern eine Minimierung der Rüstzeiten und eine optimale Auslastung und Transparenz in der Produktion erreicht werden. Über die Darstellung des prozess- bzw. abteilungsübergreifenden Auftragsnetzes können frühzeitig Störgrößen, wie zum Beispiel fehlende Rohstoffe oder unzureichende Maschinenkapazitäten, erkannt werden. Mit Hilfe dieser Steuerungsmittel lassen sich so auch die Liefertermintreue optimieren und die Lagerbestände reduzieren. (SIEHE ABB. 4.) HerstellvorschriftenEs können losgrößenabhängige Herstellvorschriften angelegt werden, bei denen Stücklisten und Arbeitsgänge aus der Prozess-Sicht heraus in einer Maske generiert werden. Des Weiteren ist eine freie Erstellung von Arbeits- und Verfahrensanweisungen über ein integriertes Textmodul direkt an der Herstellvorschrift möglich. Natürlich sind die Herstellvorschriften versionsgesteuert und unterliegen einer strengen Passwortkontrolle. VerkaufDie Auslieferung bzw. die gesamte Auftragsabwicklung stellt heute in den meisten Fällen bereits einen Bestandteil der Validierungspflicht dar. Über den Standard von Microsoft Dynamics NAV hinausgehend können wahlweise verschiedene Reservierungs- und Kommissionierungsstrategien erfüllt werden. Dazu gehören auch die Verkaufsbeschränkungen durch den Gesetzgeber. Die automatische Chargenzuordnung nach dem FEFO-Prinzip (First Expired, First Out) oder die Festlegung von chargenreinen Lieferungen ist ebenfalls möglich. Verschiedene Funktionen der Chargenlogistik – beispielsweise die Definition von kundenspezifischen Chargenresthaltbarkeiten – liefern ein Höchstmaß an Funktionalität. ZusatzfunktionenOptional bietet Tectura Zusatzmodule und Schnittstellen an, die ergänzend zum Branchenprogramm erhältlich sind: u. a. Waagen- und Maschinenanbindung, RFID, Gefahrstoffmanagement, EDI, Business Intelligence. Zielgruppen:
Mittelständische Unternehmen der Branchen
Tectura® Gefahrstoffmanagement (Stichwörter: Gefahrstoffe, EU-Sicherheitsdatenblätter, Gefahrstoffklassen) Weitere Programme des Herstellers:
|
| Auszug aus dem SoftGuide Softwareführer und IT-Dienstleister-Guide © SoftGuide GmbH & Co. KG |