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Software > C4 Dienstleistungen > C4.05 Bankensoftware > Kontonummern-Prüfsystem (KOPS)

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Kontonummern-Prüfsystem (KOPS)

Programm zur Validitätsüberprüfung von Kontonummern   Version:  2.07

Allgemeine Angaben zur Software:
Dialogsprache(n):
mehrsprachig
Dokumentation:
Benutzerhandbuch, Online-Hilfe
Schulung:
nicht erforderlich
Hotline:
im Preis enthalten
Installationssupport:
nicht erforderlich
Wartung:
gegen Entgelt
Sitz des Anbieters:
Deutschland
Netzwerkfähig:
ja
Preis:
Kostenlose Downloads und Kontakt:
anfordern
PDF-Download
anfordern
Programmbeschreibung:

Leistungsbeschreibung des Kontonummern-Prüfsystems (KOPS)

Das Kontonummern-Prüfsystem ist ein Programm, das die Prüfziffer einer Bank-Kontonummer berechnet und mit der Eingabe vergleicht; dem aufrufenden Programm wird über einen Return-Code das Ergebnis mitgeteilt.

1. Kennziffer im BLZ-Band
Alle Kreditinstitute sind gehalten, der Bundesbank über eine Kennziffer mitzuteilen, welches Prüfzifferverfahren zur Prüfung der Kontonummer verwendet wird. Die Bundesbank liefert diese Information mit dem BLZ-Verzeichnis im Feld 15 („Kennziffer für Prüfzifferberechnungsmethode“) an alle Nutzer weiter.
Bisher wurde dieses Feld bei den meisten Anwendern nicht berücksichtigt, so daß in den aus diesem Verzeichnis abgeleiteten Dateien oder Datenbanken das Feld nicht vorhanden ist. Diese Kennziffer wird für KOPS benötigt und muss in den operativen BLZ-Datenbestand (z. B. die BLZ-DB) mit aufgenommen und zukünftig gepflegt werden.

2. Vollständigkeit des Verfahrens
Von ca. 1.600 Kreditinstituten in der Bundesrepublik setzen zur Zeit noch nicht alle Kreditinstitute ein Prüfziffernverfahren ein. Da überwiegend die kleineren Kreditinstitute noch ohne Prüfziffernverfahren arbeiten, ist insgesamt die Zahl der prüfbaren Kontonummern erheblich größer, als es diese Zahlen vermuten lassen. Schätzungen liegen bei ca. 85 %.
Die Tendenz zum Einsatz eines Prüfziffernverfahrens steigt stark an. Sehr häufig lässt sich ein neu hinzukommendes Institut jedoch ein eigenes Prüfverfahren einräumen. Nach heutigem Stand sind 113 Verfahren im Einsatz. VÖB-Service wird deshalb den Pflegedienst für diese neuen Verfahren aktuell nachhalten und alle registrierten Benutzer damit bedienen.

Andererseits gibt es Kreditinstitute mit Prüfziffernverfahren, die noch einige alte Kontonummern ohne Prüfziffern im Einsatz haben; diese Kontonummern werden bei Anwendung des richtigen Prüfziffernverfahrens als unplausibel gemeldet.

3. Einbindung in Anwendungen
Die Einbindung von KOPS erfolgt in der Regel in die Erfassungs- und Änderungsprogramme der Bankverbindungs-Daten von Personen. Nach heutigem Organisationsstand der Prüfzifferverfahren ist es noch nicht sinnvoll, KOPS in automatisierte Verfahren ohne direkte Eingriffsmöglichkeiten einzubinden. Häufig wurden allerdings Auswertungen über die wahrscheinliche Fehlerrate in vorhandenen Datenbeständen gemacht - nach genauer Analyse der Fehlerfälle sind dann Fehlerbereinigungsmaßnahmen definier- und bewertbar.

4. Technik
Das System steht in zwei Cobol-Dialekten (Ansi Cobol-85 und IBM-Cobol II), in zwei PL/1-Dialekten, als Java-Version, C-Version und SAP-ABAP-Version zur Verfügung. Es ist portabel vom PC zum Großrechner. Es kann auch in ein Programm eingebettet werden, das unter der grafischen Benutzeroberfläche Microsoft Windows ablauffähig ist. Damit es auf fast allen Plattformen und Architekturen einsetzbar.
Es gibt mehrere Möglichkeiten der Einbindung in Anwendungen, vom einfachen Unterprogrammaufruf bis zum Client/Server-Erfassungsdialog.

Unterprogrammaufruf
Das KOPS wird in eine Batch- oder Dialoganwendung eingebunden, indem es als reines Unterprogramm aufgerufen wird. Der Zugriff auf die Bankleitzahldatenbank zwecks Plausibilisierung der BLZ und Ermittlung der Kennziffer für die Prüfziffernmethode kann wahlweise in KOPS oder vor Aufruf des Unterprogrammes im Hauptprogramm erfolgen.

Offline-Erfassungsdialog
Bei dezentralen Anwendungen kann generell oder als Notanwendung (z. B. bei Netz-Ausfällen) ein Offline-Erfassungsdialog vorgesehen werden (typisch als Windows-Anwendung auf dem PC).

Client/Server-Erfassungsdialog
Die Erfassungsmaske kann um weitere Eingabefelder ergänzt werden, die zusammen mit der Kontonummer und der Bankleitzahl in eine zentrale Datenbank geschrieben werden. Es wird ebenso auf eine zentrale BLZ-Datenbank zugegriffen. Als Schnittstelle für den Zugriff auf die zentralen Datenbanken wird der Microsoft-Standard ODBC verwendet, so daß fast alle relationalen Datenbanksysteme unterstützt werden, unter anderem IBM MVS DB2 und Oracle.

5. Schnittstelle
Das Unterprogramm wird wie folgt aufgerufen:

  • CALL „PRFZIF“ USING
  • W-KONTONR
  • W-BLZ
  • W-METHODE
  • W-RETCODE
  • W-MELDUNG

Die Parameter sind nachfolgend beschrieben.

W-KONTONR PIC X(10)
Hier wird die zehnstellige Kontonummer rechtsbündig übergeben. Sie darf nur Ziffern enthalten.

W-BLZ PIC X(8)
Hier wird die achtstellige Bankleitzahl übergeben. Sie wird nur für die Berechnungsmethoden 52 und 53 gebraucht und kann sonst leer sein.

W-METHODE PIC X(2)
Hier muss eine zweistellige Kennziffer für die Berechnungsmethode eingegeben werden. Die Ermittlung dieser Kennziffer anhand der Bankleitzahl kann auch in KOPS erfolgen.

W-RETCODE PIC(2)
Der zweistellige Ergebnis-Code gibt an, ob die Prüfziffer richtig oder falsch ist. Er kann folgende Werte annehmen:

  • 00 Prüfziffer richtig.
  • 01 Prüfziffer falsch.
  • 02 Kontonummer ungültig (nicht numerisch).
  • 03 Kennziffer ungültig (nicht zwischen 00 und 92)
  • 04 Kontonummer nicht verwendbar. Bei einigen Berechnungsmethoden werden Kontonummern abgewiesen, die bei der Berechnung der Prüfziffer bestimmte Zwischenergebnisse ergeben.
  • 05 Kontonummer unter 60000 (bei gewissen Kennziffern nicht erlaubt).
  • 06 Bankleitzahl Pflicht.
  • 07 Regel undefiniert. Nicht vorgesehener Fall bei bestimmten Berechnungsmethoden.

W-MELDUNG PIC X(78)
Hier wird ein Hinweis zum Ergebnis-Code im Klartext zurückgegeben.

Weitere Programme des Anbieters:
Systemvoraussetzungen:
Online - basierend:
ASP / SaaS (webbasierte Lösung)
Windows - basierend:
Win 10
Win 8
Win 7
Win Vista
Win XP
Win 9x/ME
Win Server
Unix - basierend:
Unix
Linux
SCO
AIX
HP-UX
Reliant
Sinix
Irix
Solaris
Tru64
OpenBSD
Mobile - basierend:
iOS
Android
Symbian
Blackberry
Win Phone / Mobile
Andere Betriebssysteme - basierend:
MAC OS
DOS
OS/2
Netware
Speicherbedarf
1 GB Festplatte
Speicherbedarf
DVD
CD-ROM
Download
Zusätzliche Soft- und Hardwareanforderungen
abhängig vom Programm, in das KOPS eingebunden wird.
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