Datenmaskierung schützt sensible Informationen!
Cyberangriffe auf Unternehmen und Behörden zeigen, wie gefährdet personenbezogene Daten sind. Mit intelligenter Datenmaskierung lassen sich vertrauliche Informationen schützen und die Folgen möglicher Datenlecks erheblich reduzieren.
Cyberangriffe, Ransomware und Datenlecks stellen Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen. Im Oktober 2026 geriet die internationale Fast-Food-Kette KFC in die Schlagzeilen, nachdem die Ransomware-Gruppe „The Gentlemen“ behauptete, das Unternehmen angegriffen zu haben. Ein tatsächlicher Datendiebstahl ist bislang nicht unabhängig bestätigt. In Deutschland zeigen dagegen dokumentierte Sicherheitsvorfälle beim Onlinehändler asgoodasnew und in der Berliner Verwaltung, wie schnell personenbezogene und geschäftskritische Daten in falsche Hände gelangen können.
Datenlecks in Deutschland: Millionen Kundendaten und Behördeninformationen gefährdet!
Im März 2026 wurde der deutsche Onlinehändler asgoodasnew Opfer eines Cyberangriffs. Nach Angaben der Verbraucherzentralen könnten rund 1,8 Millionen Kundenkonten betroffen sein. Zu den möglicherweise kompromittierten Informationen zählen Namen, Adressen, E-Mail-Adressen, Bestellhistorien und verschlüsselte Passwörter.
Auch öffentliche Einrichtungen bleiben nicht verschont. Im August 2026 wurden bei einem Cyberangriff auf Teile der Berliner Verwaltungsnetze umfangreiche Daten kopiert und anschließend veröffentlicht. Betroffen waren unter anderem personenbezogene Informationen von Verwaltungsbeschäftigten sowie möglicherweise von Bürgerinnen und Bürgern.
Solche Vorfälle zeigen, dass nicht allein der unbefugte Zugriff auf IT-Systeme problematisch ist. Entscheidend ist vor allem, welche sensiblen Informationen Angreifer tatsächlich erlangen und anschließend missbrauchen können.
Datenmaskierung reduziert die Folgen eines Cyberangriffs!
Klassische Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls, Zugriffskontrollen und Verschlüsselung bleiben unverzichtbar. Doch was geschieht, wenn Angreifer diese Schutzmechanismen überwinden und Zugriff auf gespeicherte Informationen erhalten?
Hier setzt die Datenmaskierung (Data Masking) an. Sensible Informationen werden gezielt anonymisiert, pseudonymisiert oder durch geschützte Ersatzwerte ersetzt. Dadurch lassen sich Daten weiterhin für viele betriebliche Zwecke nutzen, ohne überall personenbezogene Originalinformationen bereitzustellen.
Besonders in Entwicklungs-, Test-, Analyse- und Cloud-Umgebungen ist dies entscheidend. Werden produktive Datenbestände kopiert, entstehen zusätzliche potenzielle Angriffsflächen. Eine frühzeitige Maskierung kann verhindern, dass diese Kopien unnötig vertrauliche Informationen enthalten.
IRI FieldShield und IRI DarkShield: Sensible Daten automatisch erkennen und maskieren!
Mit IRI FieldShield und IRI DarkShield bietet JET-Software leistungsfähige Lösungen zur automatisierten Datenmaskierung unterschiedlichster Datenquellen.
IRI FieldShield schützt strukturierte Informationen in relationalen Datenbanken und Dateien. Dazu gehören beispielsweise Kundenstammdaten, Kontonummern, Adressen und weitere personenbezogene Merkmale. Unterstützt werden unter anderem Pseudonymisierung, Tokenisierung, Verschlüsselung und formatbewahrende Verschlüsselung (FPE).
IRI DarkShield erweitert die Datenmaskierung auf semi- und unstrukturierte Informationen. Dazu zählen PDF-Dokumente, Office-Dateien, Bilder, JSON- und XML-Daten sowie NoSQL-Datenbanken. Mithilfe intelligenter Suchverfahren, regulärer Ausdrücke und KI-gestützter Erkennung lassen sich sensible Inhalte automatisiert identifizieren und gezielt schützen.
Über die Datenmanagementplattform IRI Voracity können Unternehmen diese Funktionen sogar mit Datenintegration, Datenklassifizierung und weiteren Datenschutzprozessen verbinden!
DSGVO und Datenschutz: Risiken bereits vor einem Datenleck minimieren!
Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlangt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten. Datenmaskierung unterstützt insbesondere die Prinzipien der Datenminimierung, der Vertraulichkeit und des Datenschutzes durch Technikgestaltung.
Unternehmen können so Risiken reduzieren, wenn personenbezogene Daten für Softwareentwicklung, Testdatenmanagement, Business Intelligence, Cloud-Migration oder KI-Anwendungen benötigt werden.
Entscheidend ist dabei die Wahl des geeigneten Maskierungsverfahrens: Während eine wirksame Anonymisierung die Identifizierbarkeit dauerhaft beseitigen soll, bleiben pseudonymisierte Daten grundsätzlich weiterhin personenbezogen und unterliegen damit der DSGVO.
Daten schützen, bevor ein Datenleck entsteht!
Die Vorfälle bei KFC, asgoodasnew und der Berliner Verwaltung verdeutlichen die Bedeutung eines umfassenden Datenschutzkonzepts. Während der mutmaßliche Angriff auf KFC noch ungeklärt ist, zeigen die bestätigten deutschen Sicherheitsvorfälle konkrete Risiken für Unternehmen, Behörden und betroffene Personen.
Datenmaskierung verhindert zwar nicht jeden Cyberangriff, kann jedoch dafür sorgen, dass kompromittierte Datenbestände deutlich weniger sensible Informationen preisgeben.
Mit FieldShield, DarkShield und Voracity unterstützt JET-Software Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei der sicheren Verarbeitung, Bereitstellung und Nutzung vertraulicher Informationen in heterogenen IT-Landschaften.
Denn wirksamer Datenschutz beginnt nicht erst beim Cyberangriff, sondern bereits bei der gezielten Absicherung der Daten selbst.
Effizienz trifft Erfahrung: Seit mehr als vier Jahrzehnten unterstützen unsere Softwarelösungen Unternehmen bei Datenmanagement und Datenschutz – technologisch führend, zuverlässig im produktiven Einsatz und branchenübergreifend einsetzbar.
Seit 1978 im Einsatz: Zahlreiche namhafte Unternehmen, Dienstleister, Finanzinstitute sowie Landes- und Bundesbehörden zählen zu unseren langjährigen Kunden – nationale Referenzen sind hier gelistet und internationale Referenzen sind hier zusammengefasst.
Maximale Kompatibilität: Unsere Software unterstützt sowohl klassische Mainframe-Plattformen (Fujitsu BS2000/OSD, IBM z/OS, z/VSE, z/Linux) als auch moderne Open-System-Umgebungen wie Linux, UNIX-Derivate und Windows.