Der Begriff „Schulungen (DSGVO)“ bezeichnet die Planung, Durchführung und Dokumentation von Datenschutz-Schulungen gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ziel ist es, Mitarbeitende für den datenschutzkonformen Umgang mit personenbezogenen Daten zu sensibilisieren, Risiken wie Datenpannen zu reduzieren und die nachweisbare Einhaltung interner Datenschutzrichtlinien sowie gesetzlicher Vorgaben zu unterstützen.
E-Learning-Module & Lerninhalte: Bereitstellung interaktiver Kurse (z. B. Grundlagen der DSGVO, Umgang mit Betroffenenanfragen, Datenpannen).
Zielgruppen- und Rollenmanagement: Zuweisung von Schulungen nach Abteilung, Rolle oder Risikoprofil (z. B. HR, Vertrieb, IT, Führungskräfte).
Automatisierte Einladungen & Erinnerungen: Versand von Schulungsaufforderungen, Fristen und Reminder per E-Mail oder In-App.
Wissensprüfung (Tests/Quiz): Lernkontrollen mit Fragenkatalogen, Mindestpunktzahlen und optionalen Wiederholungen.
Teilnahme- und Nachweisdokumentation: Protokollierung von Abschlussstatus, Zeitstempeln und Zertifikaten als Compliance-Nachweis.
Zertifikatsmanagement: Automatische Erstellung und Verwaltung von Teilnahmebestätigungen und Gültigkeitszeiträumen.
Schulungsplanung & Präsenztermine: Organisation von Vor-Ort- oder Live-Online-Schulungen inkl. Terminverwaltung und Teilnehmerlisten.
Reporting & Audit-Reports: Auswertungen zu Schulungsquoten, offenen Trainings, Risikobereichen und Audit-tauglichen Berichten.
Content-Updates & Versionierung: Aktualisierung von Schulungsinhalten bei neuen Richtlinien, Prozessen oder Erkenntnissen.
Mehrsprachigkeit & Barrierefreiheit: Bereitstellung der Schulungen in mehreren Sprachen und mit unterstützenden Funktionen (z. B. Untertitel).
Ein Unternehmen führt eine verpflichtende jährliche DSGVO-Awareness-Schulung für alle Mitarbeitenden durch und dokumentiert die Abschlüsse.
Neue Mitarbeitende erhalten im Onboarding automatisch ein Datenschutz-Training inklusive Wissensquiz und Zertifikat.
Die Personalabteilung erhält eine spezielle Schulung zum Umgang mit Bewerberdaten und Aufbewahrungsfristen.
Ein IT-Team wird gezielt zu Meldewegen bei Datenschutzvorfällen und technischen Schutzmaßnahmen geschult.
Vor einem Audit erstellt der Datenschutzbeauftragte einen Report über Schulungsstatus, Teilnahmequoten und offene Trainings.