Fehlzeitenmanagement bezeichnet Softwarefunktionen zur Erfassung, Verwaltung, Auswertung und Steuerung von Abwesenheiten von Mitarbeitenden. Dazu zählen unter anderem Krankheit, Urlaub, Schulungen, Sonderabwesenheiten, unbezahlte Abwesenheiten oder sonstige arbeitsfreie Zeiten. Ziel ist es, Personalverfügbarkeit transparent zu machen, Planungsrisiken frühzeitig zu erkennen und HR-, Zeitwirtschafts- sowie Abrechnungssysteme mit konsistenten Abwesenheitsdaten zu versorgen.
Die Software ermöglicht die zentrale Erfassung geplanter und ungeplanter Abwesenheiten mit Zeitraum, Abwesenheitsart, Status und zugeordnetem Mitarbeitendenprofil.
Unternehmen können unterschiedliche Fehlzeitentypen definieren, kategorisieren und mit eigenen Regeln, Genehmigungswegen oder Auswertungsmerkmalen versehen.
Digitale Workflows unterstützen die Beantragung, Prüfung, Freigabe oder Ablehnung von Abwesenheiten durch Vorgesetzte oder HR-Verantwortliche.
Kalender-, Listen- oder Dashboardansichten zeigen transparent, welche Mitarbeitenden verfügbar, abwesend oder teilweise einsatzfähig sind.
Fehlzeiten können mit Arbeitszeitkonten, Schichtplänen und Zeitbuchungen abgeglichen werden, um konsistente Zeitwirtschaftsdaten sicherzustellen.
Die Software unterstützt die Einschätzung, ob Abwesenheiten zu Engpässen führen, und kann Informationen für Vertretungsregelungen oder Personaleinsatzplanung bereitstellen.
Auswertungen zeigen Fehlzeitenquoten, Häufigkeiten, Dauer, Trends oder Verteilungen nach Abteilung, Standort, Funktion oder Zeitraum.
Automatische Hinweise informieren Verantwortliche über neue Anträge, fehlende Nachweise, auslaufende Abwesenheiten oder relevante Statusänderungen.
Fehlzeitendaten können an Personalverwaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, ERP-Systeme oder Business-Intelligence-Lösungen übergeben werden.
Zu Fehlzeiten lassen sich Dokumente, Bescheinigungen oder interne Hinweise strukturiert erfassen, speichern und berechtigungsbasiert abrufen.
HR-Abteilungen erfassen Krankmeldungen zentral und stellen sicher, dass relevante Informationen für Planung und Abrechnung verfügbar sind.
Führungskräfte sehen in einer Übersicht, welche Mitarbeitenden im gleichen Zeitraum abwesend sind und ob Mindestbesetzungen gefährdet sind.
In Produktion, Handel oder Service können Abwesenheiten automatisch bei der Einsatzplanung berücksichtigt werden.
Personalcontrolling wertet Abwesenheitsdaten aus, um Entwicklungen, Belastungsspitzen oder organisatorische Handlungsfelder zu erkennen.
Mitarbeitende beantragen Abwesenheiten online, während Vorgesetzte diese direkt im System prüfen und freigeben können.
Relevante Fehlzeitendaten werden an Abrechnungssysteme weitergeleitet, um manuelle Doppelpflege und Übertragungsfehler zu vermeiden.