Version: 3.4
JOX ist ein Java-basierter Job-Scheduler und Workflow-Orchestrator für komplexe IT-Umgebungen — mehrere Umgebungen, mehrere Datenbanken, Abhängigkeiten, Aufbewahrungs-Anforderungen, Audit-fähige
Nachvollziehbarkeit.
Eine Konfiguration, jede Umgebung.
Einen Prozess einmal definieren und unverändert über DEV, UAT und Produktion ausführen. JOX verwaltet Server, Datenbanken und Variablen pro Umgebung, während die
Prozessdefinition identisch bleibt.
Workflows.
Jobs warten aufeinander oder laufen parallel, optional in mehreren Instanzen. Der kritische Pfad ist sichtbar, und einzelne Teilketten können bei Bedarf wiederholt werden, ohne den gesamten Workflow erneut auszuführen.
Datenbankagnostisch.
Erprobte Konnektoren für Oracle, Snowflake, PostgreSQL, DB2, Informix und weitere. Neue Konnektoren können bei Bedarf entwickelt werden. JOX kommuniziert direkt mit der Datenbank — keine Client-Tools (sqlplus, psql) auf den Anwendungsservern.
Architektur.
Ein zentrales Repository und verteilte Server-Prozesse koordinieren über die Datenbank — Steuerung, Status und Ergebnisse fließen transaktional durch das Repository. Eine Quelle der Wahrheit, viele autonome Ausführungsknoten. Kein Message-Broker, kein Cluster-Manager, kein Service-Mesh. Ein bewegliches Teil weniger als bei den meisten Workflow-Orchestratoren.
Nachvollziehbarkeit.
Jeder Lauf wird erfasst — mit Status, Zeitstempel und vollständiger Ausgabe, bei OS-Jobs bis zur letzten Umgebungsvariable. Abgeschlossene Läufe werden nach konfigurierter Aufbewahrungsfrist automatisch ins Archiv verschoben: historische Daten bleiben unbegrenzt verfügbar, das Live-System bleibt schnell.
Im Produktivbetrieb seit 2001.
JOX entstand aus einem konkreten Billing-Automatisierungs-Projekt bei der Talkline GmbH und läuft heute bei der freenet DLS GmbH und in weiteren Projekten branchenübergreifend.