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Mainframe - basierend


Betriebssysteme für Großrechner

Mainframe - basierend

  • z/OS, z/VM, z/VSE für IBM-Großrechner, ältere Versionen auch bekannt unter MVT, MVS, OS/390, VM, u.a.)
  • System i (frühere Namen AS/400 oder eServer iSeries oder System i5)
  • BS2000 von Fujitsu für Siemens Großrechner
  • GCOS (Honeywell), UNIVAC (Sperry, Unisys)
  • UNICOS für Cray Rechner
  • u.a.

Beim Einsatz von Großrechnern spricht man auch von mainframe basierend. Mainframe ist der englische Begriff für Großrechner. Merkmale eines Großrechners sind seine Zuverlässigkeit und die Verarbeitung von Massendaten. Anwendung finden die Großrechner daher bei Versicherungen, Fluggesellschaften, öffentliche Verwaltungen und Banken.1

Mainframes werden u.a. für komplexe und datenintensive Workloads benötigt. Dies können zum Beispiel Online-Transaktionsverarbeitungen (OLTP) oder Batch-Aufgaben bei Banken sein. Oft laufen unternehmenskritische Dienste auf diesen Großrechnern. Daher verfügen die Komponenten meist über mehrere Redundanzebenen (Stromversorgung, Kühlung etc.).

Vorteile

  • Hoher Virtualisierungsgrad entkoppelt die Anwendungssoftware von Hardware- und Implementierungsdetails
  • Virtualisierungsgrad ist Grundlage für langfristige Kompatibilität
  • Hohe Flexibilität
  • Hohe Verfügbarkeit
  • Weite Skalierbarkeit
  • Große Robustheit

Nachteile

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Sehr Groß, braucht Platz
  • hohe Betriebskosten (z.B. Kühlung / Klima, Strom, hohe Stundensätze für Wartung, Spezialisten)
  • Zentralistische Struktur, nachteilig bei einem Ausfall

1 vgl. auch Wikipedia: Großrechner, aufgerufen am 25.09.2017