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Fraud verhindern: IBAN-Kontoinhaberdaten in SAP vor der Zahlung prüfen

Business Email Compromise (BEC) zählt zu den größten Risiken für Unternehmen mit komplexen Zahlungsprozessen. Besonders betroffen sind Organisationen mit hohem Rechnungsvolumen, vielen Lieferanten und SAP-basierten Finanzprozessen – etwa Versicherungen, produzierende Unternehmen und Dienstleister.

Betrüger manipulieren Rechnungen, ändern Bankverbindungen von Lieferanten oder geben sich als bekannte Geschäftspartner aus. Die Folge: Zahlungen werden aus SAP, der Kreditorenbuchhaltung oder dem Treasury an falsche Konten ausgelöst.

Ohne automatisierte Prüfung der Lieferantenbankdaten vor der Zahlungsausführung riskieren Unternehmen Fehlüberweisungen an falsche IBANs, Rückläufer, manuelle Klärungsfälle und finanzielle Verluste.

Das Problem: Falsche Lieferantenbankdaten in SAP-Zahlungsprozessen

In vielen Unternehmen laufen Rechnungsprüfung, Kreditorenbuchhaltung und Zahlungsausführung über SAP-Systeme. Lieferantenstammdaten, IBAN, Kontoinhabername und Zahlungsinformationen werden dabei häufig in mehreren Prozessschritten gepflegt, geändert oder verarbeitet.

Treasury- und Accounts-Payable-Teams sehen regelmäßig:

  • Rechnungen mit falscher IBAN

  • geänderte Lieferantenbankverbindungen

  • abweichende Kontoinhabernamen

  • ungeprüfte Änderungen in Lieferantenstammdaten

  • zurückgewiesene Zahlungen wegen falscher IBAN oder falschem Empfängernamen

  • Zahlungen an falsche Lieferantenkonten

  • manuelle Prüfungen, die Fehler oder Fraud nicht rechtzeitig erkennen

Die Folgen sind operative und finanzielle Risiken:

  • zurückgewiesene Zahlungen

  • verspätete Lieferantenzahlungen

  • zusätzlicher Klärungsaufwand in der Kreditorenbuchhaltung

  • Unterbrechungen im Zahlungsprozess

  • erhöhtes Risiko für Payment Diversion Fraud

  • schlechtere Prozessqualität in SAP-basierten Zahlungsabläufen

Deshalb wird die Validierung der Lieferantenbankverbindung vor der Zahlung für SAP-Anwender immer wichtiger.

Warum klassische Kontrollen nicht mehr ausreichen

Trotz etablierter Freigabe- und Kontrollprozesse gelingt es Betrügern immer wieder, Zahlungen auf fremde Konten umzuleiten. Beim sogenannten Payment Diversion Fraud werden Rechnungen oder Lieferantendaten manipuliert, sodass Überweisungen scheinbar legitim freigegeben werden, tatsächlich jedoch auf Konten der Angreifer fließen.

Klassische Sichtprüfungen und manuelle Kontrollen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Erst ein automatisierter Abgleich von IBAN, Kontoinhaber und Lieferantendaten direkt im Zahlungsprozess kann Manipulationen zuverlässig erkennen. Die folgende Infografik zeigt den typischen Betrugsablauf und verdeutlicht, wie PreVOP durch die Validierung von Kontoinhaberdaten in SAP kritische Abweichungen erkennt und Zahlungen an unberechtigte Empfänger verhindert.

Infografik zum Vergleich zwischen manueller Zahlungsprüfung und automatisierter IBAN-Validierung mit PreVOP in SAP zur Vermeidung von Payment Diversion Fraud und Fehlüberweisungen

Viele Unternehmen verlassen sich weiterhin auf manuelle Kontrollen:

  • Rückrufe beim Lieferanten

  • E-Mail-Bestätigungen

  • Vier-Augen-Prinzip

  • manuelle Stammdatenprüfung

  • Prüfung einzelner Rechnungen vor Zahlungsfreigabe

Diese Maßnahmen sind wichtig, verhindern Payment Diversion Fraud jedoch nicht zuverlässig. Betrüger nutzen gezielt Schwachstellen in E-Mail-Kommunikation, Rechnungsprozessen und Stammdatenänderungen. Besonders kritisch wird es, wenn IBAN oder Empfängername geändert werden, ohne dass eine automatisierte Validierung stattfindet.

Für Unternehmen mit SAP im Einsatz bedeutet das: Die Prüfung darf nicht erst am Ende der Zahlungsausführung erfolgen. Sie sollte bereits vor der Freigabe, vor der Zahlungsdatei oder vor der Übergabe an Bank- und Clearingprozesse stattfinden.

SAP Lieferantenbankdaten prüfen: Pre-Validation vor der Zahlungsausführung

Die Prüfung von Lieferantenbankdaten vor der Zahlungsausführung gewinnt in SAP-Umgebungen zunehmend an Bedeutung. Zahlungsprozesse sind heute stärker digitalisiert und automatisiert als je zuvor. Gleichzeitig steigen die Risiken durch manipulierte Rechnungen, geänderte Lieferantenstammdaten und gezielte Betrugsversuche wie Payment Diversion Fraud. Bereits kleine Abweichungen bei IBAN oder Kontoinhaber können dazu führen, dass Zahlungen an unberechtigte Empfänger ausgeführt werden.

Während klassische Kontrollen häufig auf manuellen Prüfungen, Rückfragen oder Stichproben basieren, ermöglicht eine automatisierte Validierung eine deutlich höhere Prozesssicherheit. Durch den Abgleich von IBAN, Kontoinhaber und Lieferanteninformationen direkt im SAP-Zahlungsprozess können Unstimmigkeiten frühzeitig erkannt und Zahlungen bei Bedarf gestoppt werden. Dies reduziert Fehlüberweisungen, Rückläufer und den Aufwand für nachgelagerte Klärungsprozesse.

Die folgende Infografik zeigt den Unterschied zwischen einer manuellen Zahlungsprüfung und einer automatisierten IBAN-Validierung mit PreVOP. Sie verdeutlicht, wie Unternehmen ihre Zahlungsprozesse effizienter gestalten, Risiken minimieren und die Qualität ihrer Lieferantenstammdaten nachhaltig verbessern können.

Eine automatisierte Prüfung der Lieferantenbankdaten ermöglicht es Unternehmen, IBAN, Empfängername und Zahlungsinformationen frühzeitig im Prozess zu validieren.

PreVOP unterstützt SAP-basierte Zahlungsprozesse durch eine vorgelagerte Prüfung von Lieferantenbankdaten vor der Zahlungsausführung. So können Unternehmen Risiken erkennen, bevor Zahlungen ausgelöst werden.

Die Lösung ermöglicht:

  • Validierung der Lieferanten-IBAN

  • Abgleich von IBAN und Empfängername

  • Prüfung von Lieferantenbankdaten vor Zahlungsausführung

  • Erkennung geänderter Bankverbindungen

  • Reduzierung zurückgewiesener Zahlungen

  • Vermeidung falscher Lieferantenzahlungen

  • Unterstützung von Fraud Prävention im Zahlungsverkehr

  • höhere Sicherheit in SAP-Zahlungsprozessen

Damit wird Payment Security direkt in den Prozess integriert – nicht erst nachgelagert.

Relevanz für Versicherungen

Versicherungen arbeiten mit hohen Zahlungsvolumina, vielen Dienstleistern, Maklern, Gutachtern, Partnern und Kundenprozessen. Falsche Bankverbindungen können zu Rückläufern, verspäteten Auszahlungen oder erhöhtem Klärungsaufwand führen.

Typische Einsatzbereiche:

  • Prüfung von Lieferantenbankdaten in SAP

  • Validierung von Dienstleister- und Partnerdaten

  • Absicherung von Rechnungszahlungen

  • Reduzierung manueller Klärungsfälle

  • Fraud Prevention in Zahlungsprozessen

  • sichere Zahlungsfreigabe im Rechnungswesen

Für Versicherungen ist die IBAN-Prüfung vor der Zahlung ein wichtiger Baustein, um Zahlungsprozesse stabiler, sicherer und effizienter zu gestalten.

Relevanz für produzierendes Gewerbe

Produzierende Unternehmen verfügen häufig über internationale Lieferketten, hohe Rechnungsvolumina und zahlreiche Lieferantenbeziehungen. Änderungen von Lieferantenbankdaten können hier besonders kritisch sein, da fehlerhafte Zahlungen direkte Auswirkungen auf Lieferfähigkeit, Einkauf und Produktion haben können.

Typische Einsatzbereiche:

  • Lieferantenbankverbindung prüfen

  • IBAN-Prüfung für Lieferantenzahlungen

  • Absicherung internationaler Lieferantenprozesse

  • Prüfung von Rechnungsdaten vor Zahlung

  • Reduzierung von Rückläufern

  • Schutz vor manipulierten Lieferantenrechnungen

  • Verbesserung der Lieferantenstammdatenqualität

Für produzierende Unternehmen unterstützt PreVOP eine sichere Verbindung zwischen Einkauf, Rechnungswesen, Treasury und SAP-Zahlungsprozessen.

Relevanz für Dienstleister

Dienstleistungsunternehmen arbeiten oft mit vielen externen Partnern, Subunternehmern, Beratern, Plattformen oder Projektlieferanten. Gerade bei häufig wechselnden Bankdaten oder projektbezogenen Zahlungen steigt das Risiko fehlerhafter oder manipulierter Zahlungsinformationen.

Typische Einsatzbereiche:

  • Validierung von Lieferantenbankdaten

  • Prüfung von IBAN und Empfängername

  • sichere Zahlungsfreigabe in SAP

  • Vermeidung falscher Lieferantenzahlungen

  • Reduzierung von Payment Exceptions

  • Automatisierung in Accounts Payable

  • Schutz vor BEC Fraud und Rechnungsmissbrauch

So lassen sich Zahlungsprozesse effizienter steuern und Risiken vor der Ausführung reduzieren.

Vorteile für Unternehmen mit SAP

Die automatisierte Prüfung von Lieferantenbankdaten vor der Zahlung unterstützt Unternehmen dabei, SAP-Zahlungsprozesse sicherer und effizienter zu gestalten.

Zentrale Vorteile:

  • weniger Rückläufer

  • weniger Fehlüberweisungen

  • geringerer manueller Klärungsaufwand

  • bessere Lieferantenstammdatenqualität

  • höhere Sicherheit in der Kreditorenbuchhaltung

  • bessere Prozessstabilität im Treasury

  • Fraud Prevention vor Zahlungsausführung

  • Integration in bestehende SAP- und Non-SAP-Landschaften

Gerade für Unternehmen mit SAP ist entscheidend, dass die Prüfung nicht isoliert erfolgt, sondern in bestehende Rechnungs-, Stammdaten- und Zahlungsprozesse eingebunden werden kann.

Fazit

BEC Fraud beginnt häufig mit manipulierten Rechnungen, geänderten Lieferantenbankdaten oder falschen Empfängerdaten. Ohne Validierung der Lieferantenbankverbindung vor der Zahlung riskieren Unternehmen Fehlüberweisungen, Rückläufer und Fraud.

Für Versicherungen, produzierende Unternehmen und Dienstleister mit SAP im Einsatz wird die automatisierte Prüfung von IBAN, Empfängername und Lieferantenbankdaten zu einem wichtigen Bestandteil sicherer Zahlungsprozesse.

PreVOP hilft, Lieferantenbankdaten vor der Zahlung zu prüfen, falsche Lieferantenzahlungen zu vermeiden und Fraud-Risiken im Zahlungsverkehr frühzeitig zu reduzieren.

Abkürzungen:
IBAN: International Bank Account Number
Autor
Herr Frank Bergmann
Geschäftsführer alseda Consulting
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+49 69 / 2648 4680
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