Version: 7.0
newlook ist eine Lösung zur Modernisierung und Integration bestehender IBM i-Anwendungen (AS/400) mit dem Ziel, aus klassischen 5250-Oberflächen moderne, nutzerfreundliche Anwendungen für Desktop, Web und mobile Endgeräte zu machen. Dabei setzt newlook auf eine regelbasierte Erkennungs-Engine, die vorhandene Anwendungen dynamisch analysiert und Oberflächen „on the fly“ in zeitgemäße Benutzeroberflächen überführt. Das Besondere: Die Modernisierung erfolgt in der Regel ohne Änderungen an Ihren bestehenden Back-End-Anwendungen, sodass Sie Ihre bewährte Geschäftslogik weiter nutzen und gleichzeitig die Bedienbarkeit deutlich verbessern können.
Je nach Bedarf lässt sich newlook als Suite aus Bausteinen einsetzen typischerweise mit Entwicklungswerkzeugen (Newlook Developer), Browserbereitstellung (Newlook Server) und einem leistungsfähigen Desktop-Client (Newlook Smartclient). Damit erhalten Sie mehrere Bereitstellungsoptionen: vom HTML5-Client im Browser bis hin zum Smartclient, der besonders für produktive „Heads-down“-Nutzer entwickelt ist und wichtige Emulator-Funktionen wie Tastaturpufferung und Type-ahead unterstützt. Für IT-Teams bietet newlook zudem Funktionen zur Integration und Erweiterung: Webservices/APIs lassen sich aus bestehenden Prozessen ableiten, wiederverwendbare Komponenten unterstützen serviceorientierte Architekturen, und die Integration in Desktop-Umgebungen hilft, Medienbrüche im Alltag zu reduzieren.
Eine Modernisierung mit newlook kann die Akzeptanz Ihrer IBM i-Anwendungen deutlich erhöhen, Einarbeitungszeiten verkürzen und die Produktivität verbessern, ohne dass Sie ein risikoreiches Komplett-Ablöseprojekt starten müssen. Gleichzeitig erleichtert newlook die Weiterentwicklung: Statt „Screen-by-Screen“-Anpassungen unterstützen Designer- und Automatisierungsfunktionen eine strukturierte, wartbare Modernisierung. Optional helfen Analysefunktionen dabei, die tatsächliche Nutzung Ihrer Anwendungen zu verstehen und Modernisierungsschwerpunkte datenbasiert zu setzen.
Automatische Modernisierung von 5250-Oberflächen zu modernen UIs für Desktop, Web und Mobile
Regelbasierte Erkennungs-Engine reduziert manuellen Anpassungsaufwand
In vielen Szenarien keine Änderungen am bestehenden Back-End erforderlich
Flexible Bereitstellung: Browser (HTML5) und leistungsfähiger Smartclient
Schnelle Integration über Webservices/APIs und wiederverwendbare Komponenten
Produktivitätsfunktionen für Vielnutzer: Multi-Session, Type-ahead, Tastaturpufferung
Nutzungsanalysen („Insights“) zur gezielten Optimierung von Masken und Workflows
Drag-and-Drop-Designer für Re-Facing und neue Oberflächen (auch für Composite Applications)
Point-and-Click-Makros/Skripte zur Integration und funktionalen Erweiterung
Erstellung von Webservices und wiederverwendbaren Komponenten aus bestehenden Anwendungen
Direkter Datenbankzugriff und Integration mehrerer Anwendungen/Plattformen
Integriertes Debugging und Fehlerbehandlung
Druckeremulation, Dateiübertragung und Unterstützung mehrerer Sitzungen
Unterstützung von Emulation, HTML5-UIs und Smart-Client-UIs
Sicherheitsoptionen wie SSL sowie VPN-Unterstützung (je nach Einsatzszenario)
Unterstützung von RPG Open Access zur Modernisierung jenseits klassischer 5250-Grenzen
Transaktionsaufzeichnung zur Automatisierung von Abläufen und zur Service-Erstellung
Wenn Sie Ihre IBM i-Anwendungen modernisieren möchten, ohne Ihre Geschäftslogik neu zu entwickeln, lohnt sich ein Gespräch mit dem Anbieter: Lassen Sie sich anhand Ihrer konkreten Masken und Prozesse zeigen, wie schnell erste Ergebnisse sichtbar werden - typischerweise in Form eines Pilotprojekts oder einer Demo mit Ihren realen Anwendungsfällen.
Alle Anwender von IBM System i, iSeries, AS/400
über 80.000 Anwender weltweit
Für Organisationen, die IBM i-Anwendungen produktiver und moderner nutzbar machen möchten, ohne die bestehende Geschäftslogik komplett abzulösen.
In vielen Fällen ist keine Back-End-Änderung notwendig, da die Modernisierung dynamisch auf den bestehenden Anwendungen aufsetzt.
Typischerweise 5250-Anwendungen (IBM i). Je nach Einsatz können auch weitere Host-Szenarien und Integrationen eine Rolle spielen.
Sie können modernisierte Anwendungen im Browser (HTML5) bereitstellen oder über den Smartclient als Desktop-Client nutzen.
Ja, insbesondere der Smartclient ist für produktive Nutzer ausgelegt und unterstützt Emulator-typische Funktionen wie Multi-Session, Type-ahead und Tastaturpufferung.
Über Webservices/APIs, wiederverwendbare Komponenten sowie Integrationsfunktionen (z. B. Zugriff auf Datenbanken und Anbindung weiterer Plattformen).
Analysefunktionen (z. B. „Insights“) können zeigen, wie Masken und Felder genutzt werden, sodass Sie Modernisierungsmaßnahmen gezielt priorisieren.
Oft lassen sich in einem Pilot rasch sichtbare UI-Verbesserungen und ein erster Web- oder Smartclient-Zugriff demonstrieren. Die genaue Dauer hängt von Umfang und Zielbild ab.
Je nach Architektur und Bereitstellung sind u. a. SSL sowie VPN-Szenarien möglich. Der Anbieter unterstützt Sie bei der passenden Sicherheitskonzeption.
Empfehlenswert ist ein Workshop oder Pilot mit ausgewählten Prozessen/Masken, um Nutzen, Aufwand und Rollout-Strategie belastbar zu bewerten.