Werden alle Poka-Yoke-Vorkehrungen in jeder Schicht tatsächlich und rechtzeitig geprüft? SCIIL PYV plant wiederkehrende PY Checks automatisch, führt Mitarbeiter mobil durch die Funktionsprüfung und zeigt offene, überfällige oder mit NOK bewertete Prüfungen in Echtzeit.
Die Software ersetzt dabei nicht die Poka-Yoke-Vorrichtungen selbst, sondern stellt sicher, dass deren regelmäßige Funktions- und Wirksamkeitsprüfung geplant, durchgeführt, überwacht und vollständig dokumentiert wird.
SCIIL PYV beantwortet zentral die entscheidenden Fragen der Poka-Yoke-Verifikation: Welche Poka-Yoke-Vorkehrung muss wann, an welcher Station, nach welcher Anweisung und durch welchen Mitarbeiter geprüft werden? Wurde der PY Check rechtzeitig durchgeführt? War das Ergebnis OK oder NOK – und welche Reaktion wurde anschließend ausgelöst?
Damit unterstützt die Software die digitale Qualitätssicherung in industriellen Produktionsumgebungen. Papierbasierte PY-Checklisten, Schichtbücher und getrennt gepflegte Übersichten werden durch einen strukturierten digitalen Prozess für Prüfplanung, Durchführung, Echtzeitüberwachung und Nachweisführung ersetzt.
Mit SCIIL PYV lassen sich wiederkehrende Poka-Yoke-Prüfungen automatisch planen. Die erforderlichen Prüffrequenzen können beispielsweise pro Schicht, täglich, wöchentlich oder monatlich definiert werden. Aus diesen Vorgaben erstellt die Software die entsprechenden Prüfpläne und PY-Schedules.
Bei der mobilen Durchführung führt PYV die Mitarbeiter Schritt für Schritt durch die jeweilige Funktionsprüfung. Aktuelle Arbeits- und Prüfanweisungen unterstützen die korrekte Ausführung. Verbindliche OK-/NOK-Entscheidungen sorgen für eindeutige und vergleichbare Ergebnisse.
Die mobile Eingabe ist auf iOS-, Android- und Windows-Geräten möglich. Sie eignet sich besonders für Produktionslinien mit hohem Takt, mehreren Schichten, wechselnden Mitarbeitern oder einer großen Anzahl regelmäßig zu kontrollierender Poka-Yoke-Vorkehrungen.
Verantwortliche erhalten jederzeit einen aktuellen Überblick über den Status aller PY Checks. SCIIL PYV zeigt in Echtzeit, welche Prüfungen geplant, fällig, offen, fristgerecht abgeschlossen, überfällig oder mit NOK bewertet wurden.
Fehlende beziehungsweise nicht rechtzeitig durchgeführte Prüfungen werden als missed oder overdue sichtbar. Bei einem NOK-Ergebnis oder einer ausgebliebenen Prüfung können die zuständigen Vorgesetzten automatisch informiert und definierte Eskalationen ausgelöst werden.
Dadurch müssen Qualitätsmanagement, Linienführung und Werksleitung den aktuellen Prüfstatus nicht erst aus verschiedenen Listen oder Schichtbüchern zusammentragen. Kritische Abweichungen werden unmittelbar sichtbar und erforderliche Reaktionen können schneller eingeleitet werden.
SCIIL PYV dokumentiert nicht nur das Prüfergebnis, sondern unterstützt auch die festgelegte Reaktion auf fehlgeschlagene oder nicht durchgeführte PY Checks.
Wird eine Prüfung nicht innerhalb des definierten Zeitfensters durchgeführt, kann die Software eine verspätete Nachholung sperren. Bei einem NOK-Ergebnis kann die betroffene Station blockiert bleiben, bis eine bestätigte OK-Prüfung erfolgt ist. Abhängig von der jeweiligen Systemkonfiguration und der Anbindung an die Produktionssteuerung sind auch Stationssperren oder eine Line Diversion möglich.
Bei einem NOK-Ergebnis kann PYV ein Issue erzeugen und die weitere Bearbeitung über das integrierte Issue Management steuern. Erforderliche Maßnahmen lassen sich definieren, Verantwortlichen zuweisen und mit einem nachvollziehbaren Bearbeitungsstatus versehen. Automatische Benachrichtigungen und Eskalationen unterstützen die fristgerechte Reaktion. Damit dokumentiert PYV nicht nur das NOK-Ergebnis, sondern auch die daraus abgeleiteten Maßnahmen und deren Bearbeitung.
Abhängig vom definierten Prozess kann die betroffene Station bei einem NOK-Ergebnis gesperrt bleiben, bis eine bestätigte OK-Prüfung erfolgt ist. Dadurch verbindet PYV organisatorisches Issue Management mit einer möglichen technischen Absicherung des Produktionsprozesses.
Damit wird nicht nur dokumentiert, dass eine Poka-Yoke-Vorkehrung geprüft werden sollte. Das System macht transparent, ob die Prüfung tatsächlich stattgefunden hat und ob auf ein negatives Ergebnis ordnungsgemäß reagiert wurde.
SCIIL PYV dokumentiert zu jedem PY Check unter anderem:
Diese digitale Historie unterstützt die Vorbereitung interner Audits sowie die Bereitstellung von Nachweisen für OEM-, Kunden- und Systemaudits. Prüfdefinitionen, Anweisungen und Revisionen können zentral gepflegt werden, während Dashboards einen aktuellen Überblick über Linien, Bereiche und mehrere Werke ermöglichen.
SCIIL PYV richtet sich an produzierende Unternehmen, die zahlreiche Poka-Yoke-Vorkehrungen regelmäßig überprüfen und die Durchführung zentral planen, überwachen und nachweisen müssen. Besonders relevant ist die Lösung für Serienfertiger, Automotive-Unternehmen und Automobilzulieferer mit mehreren Produktionslinien, Schichtbetrieb, hohen Qualitätsanforderungen oder internationalen Werksstrukturen.
Typische Anwender sind Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, Produktions- und Werksleitung, Linienverantwortliche sowie Mitarbeiter, die PY Checks direkt am Shopfloor durchführen.
Die Lösung entstand aus einer konkreten Anforderung der Automotive-Serienfertigung. Laut SCIIL Case Study genehmigte das globale Management eines Kunden auf Grundlage der Projektergebnisse den Rollout von SCIIL PYV auf 73 Werke weltweit.
SCIIL PYV ist eine Poka Yoke Verification Software für die digitale Planung, Durchführung, Überwachung und Dokumentation regelmäßiger PY Checks in der Produktion. Die Software ersetzt nicht die Poka-Yoke-Vorrichtungen selbst, sondern die papier- oder listenbasierte Organisation und Nachweisführung ihrer Funktionsprüfungen. SCIIL PYV zeigt offene, überfällige sowie mit OK oder NOK bewertete Prüfungen in Echtzeit und dokumentiert Ergebnisse und Reaktionen auditfähig.
Nein. SCIIL PYV ersetzt weder eine physische Poka-Yoke-Vorrichtung noch andere technische Maßnahmen zur Fehlervermeidung. Die Software steuert und dokumentiert die regelmäßige Verifikation bestehender Poka-Yoke-Vorkehrungen. Dadurch lässt sich nachvollziehen, ob die vorgeschriebenen Funktionsprüfungen rechtzeitig durchgeführt wurden und welches Ergebnis vorlag.
In SCIIL PYV werden Prüfanweisungen, Verantwortlichkeiten und Prüfintervalle für die einzelnen Poka-Yoke-Vorkehrungen festgelegt. PY Checks können beispielsweise pro Schicht, täglich, wöchentlich oder monatlich geplant werden. Die Software erstellt daraus automatisch den Prüfplan und zeigt geplante, offene, abgeschlossene, überfällige sowie mit NOK bewertete Prüfungen in Echtzeit an.
SCIIL PYV vergleicht die geplanten Prüfzeitpunkte automatisch mit den tatsächlich durchgeführten PY Checks. Nicht rechtzeitig abgeschlossene Prüfungen werden unmittelbar als offen, verpasst oder überfällig gekennzeichnet. Verantwortliche Personen können automatisch informiert und Eskalationen ausgelöst werden. Eine verspätete Nachholung kann abhängig von der Prozesskonfiguration systemseitig gesperrt werden.
Mitarbeiter rufen die fälligen Poka-Yoke-Checks auf einem mobilen Gerät mit iOS, Android oder Windows auf. Hinterlegte Arbeits- und Prüfanweisungen führen Schritt für Schritt durch die Funktionsprüfung. Jeder Prüfschritt wird eindeutig mit OK oder NOK bewertet. Prüfer, Zeitpunkt und Ergebnis werden unmittelbar digital gespeichert.
Bei einem NOK-Ergebnis dokumentiert SCIIL PYV die fehlerhafte Prüfung und informiert die festgelegten Verantwortlichen. Abhängig von der Prozesskonfiguration und der technischen Integration kann die betroffene Station gesperrt oder eine Line Diversion ausgelöst werden. Die Sperre kann bestehen bleiben, bis die Ursache bearbeitet und eine bestätigte OK-Prüfung durchgeführt wurde.
Zusätzlicgh kann PYV automatisch ein Issue erzeugen. Im integrierten Issue Management werden erforderliche Maßnahmen definiert, Verantwortliche zugewiesen und Bearbeitungsstatus verfolgt. Automatische Benachrichtigungen und Eskalationen unterstützen eine schnelle und fristgerechte Reaktion. Abhängig von der Konfiguration kann zusätzlich eine Stationssperre oder Line Diversion ausgelöst werden, bis eine erfolgreiche OK-Prüfung vorliegt.
SCIIL PYV dokumentiert, welche Poka-Yoke-Vorkehrung wann, von wem und mit welchem Ergebnis geprüft wurde. Zusätzlich werden NOK-Ergebnisse, ausgelöste Reaktionen, Freigaben und erneute Prüfungen nachvollziehbar gespeichert. Die digitale Historie ermöglicht einen schnellen Audit-Nachweis, ohne papierbasierte Checklisten, Schichtbücher oder manuell gepflegte Übersichten durchsuchen zu müssen.
SCIIL PYV ermöglicht die zentrale Verwaltung von Prüfplänen, Prüfanweisungen, Verantwortlichkeiten und Standards über mehrere Werke hinweg. Gleichzeitig können werksspezifische Abläufe, Sprachen und organisatorische Zuständigkeiten berücksichtigt werden. Zentrale Qualitätsverantwortliche erhalten einen standortübergreifenden Überblick über den Status der PY Checks und können fehlende, überfällige oder fehlerhafte Prüfungen frühzeitig erkennen.
SCIIL PYV eignet sich für produzierende Unternehmen, die bestehende Poka-Yoke-Vorkehrungen regelmäßig und nachweisbar prüfen müssen. Besonders relevant ist die Software für Unternehmen mit mehreren Produktionslinien, Schichtbetrieb, zahlreichen PY Checks oder mehreren Werken. Typische Anwender sind Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung, Produktionsleitung, Werksleitung und Shopfloor-Verantwortliche, insbesondere in der Automotive- und Zulieferindustrie.
Papierformulare und Excel-Listen dokumentieren Prüfungen häufig erst nachträglich und bieten keine verlässliche Echtzeitübersicht. SCIIL PYV plant fällige Poka-Yoke-Checks automatisch, führt Mitarbeiter durch die Prüfung und erkennt fehlende, überfällige oder mit NOK bewertete Ergebnisse unmittelbar. Benachrichtigungen, Eskalationen und eine vollständige digitale Historie reduzieren den manuellen Kontrollaufwand und verbessern die Auditfähigkeit.
Ja. SCIIL PYV verfügt über ein integriertes Issue Management. Bei NOK-Ergebnissen können Issues erzeugt, Maßnahmen definiert, Verantwortliche zugewiesen und Bearbeitungsstatus überwacht werden. Benachrichtigungen und Eskalationen unterstützen die konsequente Bearbeitung. Ergebnisse, Verantwortlichkeiten und Reaktionen bleiben für spätere Auswertungen und Auditnachweise nachvollziehbar.