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Digitalisierung im GaLaBau

Digitalisierung ist ein breites Feld und reicht z.B. vom papierlosen Büro, über ein softwaregestütztes Angebotswesen mit digitalen Aufmaßen, der Zeiterfassung per App bis hin zu Automatisierungen auf den Baustellen, Smart Garden oder intelligenter Bewässerung in der Baumschule oder auch z.B. intelligenter Beschattung in der Gemüsegärtnerei.

Die Digitalisierung in Betrieben erfolgt dabei meist Schritt für Schritt. Vor Jahren waren es die PCs mit einfachen Office Programmen fürs Büro. Nach und nach kamen Internet, E-Mail, mobile Endgeräte und weitere Software hinzu. Mittlerweile haben Kunden in der Regel das Smartphone in der Tasche und lassen sich gern durch Apps informieren oder nutzen selbst Apps, um beispielsweise Bewässerung, Beschattung durch Jalousien etc. zu steuern.

Die Digitalisierungsmöglichkeiten im Garten- und Landschaftsbau sind vielfältig. Grundgedanke der Digitalisierung ist die Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette. Für den Bereich des Garten- und Landschaftsbaus umfasst dies u.a. die Vernetzung von Maschinen und Geräten untereinander sowie die digitale Vernetzung der kompletten Bauabläufe.

Ein ebenfalls wichtiger Teil der Digitalisierung im GaLaBau Bereich ist die Visualisierung von Außenräumen (Gärten und Landschaften) mit detaillierten Lageplänen, fotorealistischen Renderings und 3D-Modellen des Projekts.

Übersicht über Digitalisierungsbereiche

Nicht jede Digitalisierungsmöglichkeit ist auch für jeden Betrieb der Branche geeignet. Betreiben Sie eine Staudengärtnerei oder eine Gemüsegärtnerei müssen Sie andere Prozesse abbilden als z.B. der Landschaftsbau Betrieb oder die Baumschule.

Im Allgemeinen lassen sich bereits gut strukturierte Betriebsabläufe relativ leicht in die digitale Welt übertragen. Prüfen Sie, welche Abläufe Ihrer Wertschöpfungskette sich durch die Digitalisierung evtl. noch effizienter gestalten lassen. Weite Bereiche der Digitalisierung des Büros bzw. der Verwaltung des Betriebes können in der Regel durch Branchensoftware abgebildet werden.

Administration

  • Angebotswesen
  • Rechnungswesen
  • Kalkulation
  • Digitalisierung von Daten, Dokumenten, Plänen
  • digitales Signieren
  • Digitale Bauakte
  • Ausschreibungsplattformen bzw. Teilnahme an Ausschreibungen
  • CAD
  • Beratung mit Visualisierung (VR-Brille, AR, 360°Bilder etc.)
  • Anbauplanung
  • mobile Datenerfassung
    • GPS- und Zeiterfassung
    • digitale Tagesberichte
    • digitale Foto- und Lieferscheindokumentation
  • Ressourcenplanung (z.B. digitale Baustelleneinteilung für Mitarbeiter)
  • Maschinen- und Gerätemanagement
    • PKW, LKW, Transporter
    • Erdbaumaschinen
    • Winterdienstmaschinen
    • Grünpflege-, Verdichtungs-, Vermessungsgeräte
    • Trennschleifer, Werkzeuge, etc.

Automatisierung auf der Baustelle und beim Kunden

    • digitales Aufmaß
    • Mähroboter
    • automatisierte Bewässerungsanlagen
    • Regensensoren, intelligente Wetterstationen
    • intelligente Beschattung
    • Pflanzen-App

Einkauf und Verkauf

    • Bestandserfassung
    • Einkauf
    • Kassensystem
    • Etikettendruck
    • Umsatzstatistiken

Marketing

  • Social Media Marketing
  • Internetseite, App für Gärtnereien
  • CRM

Auto-ID Systeme können die Geräte- und Maschinenverwaltung unterstützen

Im Garten- und Landschaftsbau können Auto-ID-Systeme effizient für das Geräte- und Maschinenmanagement genutzt werden. Zu den Auto-ID Systemen zählen Barcode-, RFID- und NFC-Systeme. Barcode Systeme bieten dabei eine einseitige Kommunikation. Der Barcode kann nur ausgelesen werden. RFID und NFC Systeme bieten die Möglichkeit sowohl Informationen zu lesen als auch zu schreiben.

Die Auto-ID-Systeme können sowohl zur Identifizierung als auch zur Datenerfassung bzw. der Datenübertragung genutzt werden. Sie erlauben z.B. eine eindeutige Zuordnung von Maschinen und Geräten. Gleichzeitig lässt sich die Nutzungshistorie übersichtlich darstellen. Die digitale Verwaltung von Wartung kann durch die Nutzung von Auto-ID-Systemen ebenfalls unterstützt werden.

Auto-ID Systeme bieten vor allem für Betriebe ab ca. 20 Mitarbeitern einen Mehrwert. Mit steigender Mitarbeiterzahl und steigender Geräte- und Maschinenanzahl lohnt sich das digitale Betriebsmittelmanagement. Neben der Verwaltung von Wartungsintervallen können die Systeme auch beispielsweise zur Kennzeichnung von defekten Geräten genutzt werden. Beim morgendlichen Scannen und Auschecken der Geräte wäre dann sofort ersichtlich, ob ein Gerät oder eine Maschine defekt ist. Da die Nutzungshistorie darstellbar ist, erfolgt in der Regel ein verantwortungsbewussterer Umgang mit Maschinen und Geräten. Für den Einsatz an Maschinen und Geräten in GaLaBau Betrieben eignen sich eher RFID und NFC Systeme, da diese unempfindlicher gegen Verschmutzung sind als Barcodes oder QR-Codes.

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Auszug aus der SoftGuide Marktübersicht:
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