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NIS-2

Was versteht man unter NIS-2?

Der Begriff „NIS-2“ bezeichnet die EU-Richtlinie (EU) 2022/2555 über Maßnahmen für ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau in der Europäischen Union. Sie ist die Nachfolgerin der ursprünglichen NIS-Richtlinie und erweitert den Geltungsbereich, verschärft die Anforderungen an das Cyber-Risikomanagement sowie an die Meldung erheblicher Sicherheitsvorfälle und stärkt zugleich Aufsicht und Zusammenarbeit auf EU-Ebene. Im Softwarekontext steht „NIS-2“ daher nicht für ein einzelnes Softwaremodul, sondern für einen regulatorischen Anwendungsbereich. Betroffen sind vor allem mittlere und große Einrichtungen in kritischen bzw. besonders wichtigen Sektoren; Leitungsorgane müssen Schutzmaßnahmen billigen und überwachen, und Unternehmen müssen angemessene technische, operative und organisatorische Maßnahmen umsetzen.

Typische Softwarefunktionen im Bereich „NIS-2“:

Diese Funktionsbereiche leiten sich typischerweise aus den in NIS-2 genannten Anforderungen zu Risikomanagement, Incident Handling, Business Continuity, Supply-Chain-Sicherheit, Vulnerability Handling, Zugriffsschutz, Protokollierung sowie Governance und Schulung ab.

Beispiele für „NIS-2“:

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Die Funktion / Das Modul NIS-2 gehört zu:

Information Security Management - ISMS