Der Begriff „Online-/Offline-Nutzung“ bezeichnet die Fähigkeit einer Software, sowohl mit bestehender Internet- oder Netzwerkverbindung als auch ohne aktive Verbindung genutzt werden zu können. Bei der Offline-Nutzung werden benötigte Daten und Funktionen lokal auf dem Endgerät bereitgestellt. Sobald wieder eine Verbindung verfügbar ist, können lokal erfasste oder geänderte Daten mit einem zentralen System synchronisiert werden.
Offline-Datenzugriff: Bereits verfügbare oder zuvor synchronisierte Daten können auch ohne Internet- oder Netzwerkverbindung eingesehen und genutzt werden.
Offline-Datenerfassung: Benutzer können Daten, Vorgänge, Zeiten, Aufträge oder Formulare ohne aktive Verbindung erfassen und lokal speichern.
Automatische Synchronisation: Offline erfasste oder geänderte Daten werden bei Wiederherstellung der Verbindung automatisch mit dem zentralen System abgeglichen.
Manuelle Synchronisation: Benutzer können den Abgleich zwischen lokal gespeicherten Daten und dem zentralen System gezielt auslösen.
Lokale Datenspeicherung: Für die Offline-Nutzung benötigte Daten werden auf dem jeweiligen Endgerät oder in einer lokalen Datenbank zwischengespeichert.
Konflikterkennung: Die Software erkennt, wenn dieselben Daten während der Offline-Phase an unterschiedlichen Stellen geändert wurden.
Konfliktlösung: Bei abweichenden Datenständen können Änderungen automatisiert oder durch den Benutzer zusammengeführt und bereinigt werden.
Statusanzeige: Die Anwendung zeigt an, ob aktuell eine Online- oder Offline-Verbindung besteht und ob noch nicht synchronisierte Daten vorhanden sind.
Selektive Offline-Bereitstellung: Bestimmte Daten, Dokumente, Aufträge oder Datensätze können gezielt für die spätere Offline-Nutzung auf ein Gerät übertragen werden.
Wiederaufnahme unterbrochener Prozesse: Nach Wiederherstellung der Verbindung können zuvor offline begonnene Arbeitsschritte ohne erneute Dateneingabe fortgeführt werden.
Ein Servicetechniker ruft auf seinem Tablet einen Wartungsauftrag auf, dokumentiert die Arbeiten beim Kunden ohne Internetverbindung und synchronisiert den Servicebericht später mit dem zentralen System.
Ein Außendienstmitarbeiter kann Kundendaten und Produktinformationen auch in Regionen mit eingeschränkter Mobilfunkabdeckung abrufen und Besuchsberichte offline erfassen.
Mitarbeiter in einem Lager erfassen Bestandsbewegungen auf mobilen Geräten auch dann, wenn die WLAN-Verbindung vorübergehend unterbrochen ist.
Eine Zeiterfassungs-App speichert Arbeitszeiten auf dem Smartphone und überträgt sie automatisch an das zentrale HR-System, sobald wieder eine Internetverbindung besteht.
Eine mobile ERP-Anwendung stellt ausgewählte Aufträge, Artikeldaten und Dokumente für die Offline-Bearbeitung bereit und gleicht Änderungen später mit dem Unternehmenssystem ab.