Der Begriff „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (KVP) bezeichnet einen strukturierten, fortlaufenden Ansatz zur systematischen Verbesserung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen. Ziel ist es, Qualität, Effizienz, Kosten und Kundenzufriedenheit nachhaltig zu optimieren, typischerweise in kleinen, regelmäßigen Schritten und auf Basis messbarer Daten. KVP ist häufig eng mit Methoden wie PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act), Kaizen, Lean Management oder Qualitätsmanagement verknüpft.
Ideen- und Vorschlagsmanagement: Erfassen, kategorisieren und bewerten von Verbesserungsvorschlägen (z. B. aus Mitarbeitenden, Kundenfeedback oder Audits).
Standardisierte Workflows (PDCA/CAPA): Abbildung von Verbesserungszyklen inklusive Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Fristen, Freigaben und Eskalationen.
Maßnahmen- und Aufgabenverfolgung: Zuweisung, Terminierung und Nachverfolgung von Maßnahmen inklusive Status, Erinnerungen und Wirksamkeitsprüfung.
Ursachenanalyse & Problemlösung: Unterstützung von Methoden wie 5-Why, Ishikawa/Fishbone, Fehlerklassifikation, 8D-Reports oder A3-Reports.
Priorisierung & Nutzenbewertung: Scoring nach Aufwand, Risiko, Nutzen (z. B. Kostenersparnis, Qualitätsgewinn) sowie Portfoliosteuerung von Initiativen.
Kennzahlen, Dashboards & Reporting: KPI-Tracking (z. B. Ausschussquote, Durchlaufzeit, Reklamationsrate), Trendanalysen und Management-Reports.
Dokumentation & Wissensbasis: Ablage von Lessons Learned, Standards, SOPs/Arbeitsanweisungen, Best Practices und nachvollziehbarer Änderungshistorie.
Audit- und Compliance-Unterstützung: Planung und Dokumentation interner/externen Audits, Abweichungen, Maßnahmen und Nachweise.
Zusammenarbeit & Kommunikation: Kommentarfunktionen, Benachrichtigungen, Teams/Kommunikationskanäle, Transparenz über den Fortschritt.
Integration in Unternehmenssysteme: Schnittstellen zu ERP, MES, QMS, CRM oder Ticket-Systemen zur Übernahme von Daten, Ereignissen und Prozesskennzahlen.
Ein Produktionsunternehmen erfasst Qualitätsabweichungen, führt eine Ursachenanalyse durch und reduziert die Ausschussquote über definierte Maßnahmenpakete.
Ein Logistikbetrieb sammelt Verbesserungsvorschläge aus dem Lager, priorisiert diese nach Nutzen und verkürzt die Kommissionierzeiten durch optimierte Abläufe.
Ein Service-Team analysiert wiederkehrende Störungen, definiert Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen (CAPA) und senkt die durchschnittliche Bearbeitungszeit.
Ein Unternehmen standardisiert einen Onboarding-Prozess, misst Durchlaufzeiten und verbessert die Einarbeitung iterativ anhand von Feedback und Kennzahlen.
Im Rahmen eines Audits werden Abweichungen dokumentiert, Maßnahmen geplant, terminiert und die Wirksamkeit nach Umsetzung systematisch überprüft.