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Vorgehensmodelle

Was versteht man unter Vorgehensmodelle?

Der Begriff "Vorgehensmodelle" bezieht sich auf strukturierte Ansätze oder methodische Rahmenwerke, die den Ablauf von Projekten oder Prozessen in einer festgelegten Reihenfolge oder Struktur beschreiben. Vorgehensmodelle werden häufig im Projektmanagement, in der Softwareentwicklung und in der Unternehmensberatung eingesetzt, um Projekte effizient und zielgerichtet zu planen, durchzuführen und zu überwachen. Sie helfen dabei, Risiken zu minimieren, Ressourcen optimal zu nutzen und den Fortschritt zu kontrollieren.

Typische Softwarefunktionen im Bereich "Vorgehensmodelle":

  1. Phasenplanung: Erstellung von Projektphasen und -meilensteinen gemäß dem gewählten Vorgehensmodell (z. B. Wasserfallmodell, V-Modell).
  2. Ressourcenmanagement: Zuweisung und Verwaltung von Ressourcen wie Personal, Zeit und Budget innerhalb der verschiedenen Phasen des Vorgehensmodells.
  3. Prozessüberwachung: Automatische Nachverfolgung des Fortschritts jeder Phase und Benachrichtigungen bei Abweichungen.
  4. Dokumentation und Reporting: Erfassung von Projektergebnissen und Fortschrittsberichten basierend auf den Anforderungen des jeweiligen Vorgehensmodells.
  5. Risikomanagement: Identifikation und Bewertung potenzieller Risiken sowie Planung von Maßnahmen zur Risikominderung.
  6. Versionierung und Änderungsmanagement: Verwaltung von Änderungen am Projekt oder Produkt über die verschiedenen Phasen hinweg, um den Entwicklungsprozess nachvollziehbar zu gestalten.
  7. Schnittstellenintegration: Integration von externen Tools und Systemen zur Unterstützung spezifischer Anforderungen des Vorgehensmodells (z. B. Testmanagement-Tools im V-Modell).
  8. Kollaborationsfunktionen: Unterstützung der teamübergreifenden Zusammenarbeit durch Aufgabenverwaltung und Kommunikationsmöglichkeiten.

Beispiele für „Vorgehensmodelle“:

  1. Wasserfallmodell: Ein sequentielles Modell, bei dem die Phasen in einer festen Reihenfolge ablaufen und jede Phase abgeschlossen sein muss, bevor die nächste beginnt.
  2. Agile Vorgehensmodelle (z. B. Scrum, Kanban): Iterative und flexible Modelle, bei denen in kurzen Zyklen (Sprints) gearbeitet wird und kontinuierliche Anpassungen vorgenommen werden können.
  3. V-Modell: Ein in der Softwareentwicklung und im Systemengineering häufig eingesetztes Modell, bei dem jede Entwicklungsphase einer Testphase gegenübersteht.
  4. Spiralmodell: Ein iteratives Vorgehensmodell, das sich auf das Risikomanagement konzentriert und in mehreren Zyklen durchlaufen wird, wobei in jeder Runde neue Features oder Verbesserungen eingeführt werden.

 

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