Der Begriff „OK-/NOK-Workflow“ bezeichnet einen softwaregestützten Ablauf, bei dem Prüfungen, Kontrollen oder Prozessschritte anhand eines definierten Ergebnisses als „OK“ (in Ordnung, konform) oder „NOK“ (nicht in Ordnung, nicht konform) bewertet werden. Abhängig vom Prüfergebnis kann die Software automatisch festgelegte Folgeaktionen auslösen, beispielsweise eine Freigabe, Sperrung, Nachprüfung, Korrekturmaßnahme oder Eskalation. Solche Workflows werden insbesondere im Qualitätsmanagement, in der Fertigung, bei Wareneingangsprüfungen sowie bei Audit- und Kontrollprozessen eingesetzt.
Erfassung von Prüfergebnissen: Dokumentation einer Prüfung oder Kontrolle mit einer eindeutigen Bewertung als OK oder NOK.
Automatische Entscheidungslogik: Ausführung definierter Prozessschritte abhängig vom jeweiligen Prüfergebnis.
Freigabe bei OK-Ergebnis: Automatische Freigabe von Produkten, Materialien, Prozessschritten oder Aufträgen, wenn alle festgelegten Anforderungen erfüllt sind.
Sperrung bei NOK-Ergebnis: Kennzeichnung und gegebenenfalls Sperrung nicht konformer Produkte, Chargen, Materialien oder Prozesse.
Korrektur- und Folgemaßnahmen: Automatische Erstellung oder Zuweisung von Aufgaben zur Fehlerbehebung, Nacharbeit oder Ursachenanalyse.
Nachprüfung: Einleitung einer erneuten Prüfung nach einer Korrektur oder Nachbearbeitung.
Eskalationsmanagement: Benachrichtigung zuständiger Personen oder Stellen, wenn ein NOK-Ergebnis bestimmte Kriterien oder Eskalationsgrenzen erfüllt.
Dokumentation und Historie: Nachvollziehbare Speicherung von Prüfergebnissen, Entscheidungen, Bearbeitungsschritten und Verantwortlichkeiten.
Konfigurierbare Workflows: Definition unterschiedlicher Abläufe, Entscheidungspunkte und Verantwortlichkeiten für verschiedene Prüfarten, Produkte oder Prozesse.
Auswertungen und Reporting: Analyse von OK-/NOK-Quoten, Fehlerhäufigkeiten, Ursachen und eingeleiteten Maßnahmen.
Bei einer Wareneingangsprüfung wird eine Lieferung als OK bewertet und automatisch für die weitere Verwendung freigegeben.
Ein Bauteil überschreitet bei einer Qualitätsprüfung einen festgelegten Toleranzwert und wird als NOK eingestuft. Die Software sperrt das Bauteil und erstellt eine Aufgabe zur Nachprüfung.
Nach einem Fertigungsschritt bestätigt ein Mitarbeiter die korrekte Ausführung mit OK, wodurch automatisch der nächste Produktionsschritt freigegeben wird.
Eine Maschinenprüfung ergibt NOK. Das System informiert die Instandhaltung und verhindert die weitere Nutzung der betroffenen Maschine bis zur Freigabe.
Bei einer wiederkehrenden Qualitätskontrolle werden mehrere NOK-Ergebnisse registriert. Die Software löst eine Eskalation und eine Ursachenanalyse aus.