Software-Tipps

Videobearbeitung


Typische Funktionen und Tipps zur Auswahl von Software zur Videobearbeitung

Beachten Sie bitte auch die aktuelle Marktübersicht der Softwarelösungen und Erklärungen zum Thema Videobearbeitung

Ergänzend zu den allgemeinen Kriterien zur Bewertung von Software in den vorangegangenen Abschnitten haben wir hier spezifische Kriterien für die Bewertung von Videoschnitt-Software aufgeführt.

Typische Funktionen von Software zur Videobearbeitung:

  • Bearbeitung der Größe (Ausschnitt, Drehung, Position)
  • Bearbeitung der Farbe (Art und Intensität – bis hin zum Schwarz-Weiß-Film, Weißabgleich)
  • Bearbeitung der Helligkeit, Schärfe und Kontrast
  • Selektive Farbe
  • Stop-Motion-Animation
  • Splitscreen-Videos
  • Spiegelung (waagerecht und senkrecht) des Materials
  • Chroma-Key-Effekte / Greenscreen
  • Unterstützung von HD-Videos, 4K-Videos und HTML5-Bearbeitung.
  • Möglichkeiten zum Konvertieren von z.B. MP3-Dateien nach WAV.
  • Automatische Video-Konvertierung bzw. Formatkonvertierung.
  • Optionen zum Einfügen von Texteffekten.
  • Hinzufügen von Audiospuren.
  • Storyboard- und Zeitleistenbearbeitung
  • Multikamera-Bearbeitung
  • Unterstützung von Abspieloptionen für mobile Endgeräte z.B. Tablets und Smartphones
  • Unterstützung verschiedener Videoformate (z.B.MKV, AVI, MPEG)

Tipps zur Auswahl von Software zur Videobearbeitung:

  • Führen Sie vor der Softwareentscheidung eine gründliche Marktrecherche der potentiell geeigneten Lösungen durch. Unser Tipp: Greifen Sie dabei völlig unverbindlich auf unseren kostenfreien Recherche-Service zurück. Es werden Fragen erarbeitet, weite Teile der Ausschreibung übernommen, potentielle Lösungen strukturiert darstellt und die Kommunikation mit den Anbietern dokumentiert!
  • Fragen Sie nach den Möglichkeiten zur Erstellung von eigenen Videomasken und Splitscreen-Vorlagen. Wenn Sie solche Masken und Vorlagen häufiger verwenden, verkürzt dies die Zeit für die Videobearbeitung.
  • Achten Sie darauf, ob der Funktionsumfang das sog. Audio-Ducking enthält. Diese Funktion erkennt automatisch Audiosignale und Kommentare und kann die Lautstärke der Hintergrundgeräusche senken.
  • Fragen Sie nach, ob sich 360° Videos bearbeiten lassen und Sie diese z.B. in Standardvideos umwandeln können. Fragen Sie auch, ob der Export als 360° Video möglich ist. Diese Funktion ist z.B. für die Präsentation von Immobilien interessant.
  • Prüfen Sie, ob im Funktionsumfang die H.265/ HEVC Unterstützung enthalten ist. H.265 / HEVC ist eine Weiterentwicklung von H.264 und erlaubt bei gleicher Qualität stärkere Kompression. Beim High Efficiency Video Coding (HEVC) ist die Verarbeitung von Videos möglich, die eine Auflösung von maximal 7680 x 4320 Pixel haben können. Das entspricht einer vierfachen Ultra-HD-Auflösung.
  • Achten Sie beim Funktionsumfang auch darauf, ob sich der aufgenommen Ton abtrennen lässt. Dies ist hilfreich, wenn Sie komplett neu vertonen wollen.
  • Möglichkeiten zur Videostabilisierung.
  • Fragen Sie, ob es direkte, einfache Zugriffe auf lizenzfreie Musik, für evtl. Hintergrundmusik, gibt. Oft sind bereits Bibliotheken mit lizenzfreier Musik enthalten, prüfen Sie dann den Umfang dieser Bibliothek (Genre, Anzahl etc.).
  • Achten Sie auf eine einfach zu bedienende, übersichtliche, funktionale Oberfläche.
  • Fragen Sie nach Vorlagen für Übergänge und Effekte.
  • Render- bzw. Rasterfunktionen und HTML Rendering, überwiegend für Grafiken und Bildauskopplungen.
  • Ausführliche, umfangreiche Dokumentation, Online-Hilfen, Q&A1

1 vgl. auch 4 Softwaredokumentation