Software-Tipps

Spracherkennung


Typische Funktionen und Tipps zur Auswahl von Software zur Spracherkennung
Sprachekennung software
Spracherkennung

Beachten Sie bitte auch die aktuelle Marktübersicht der Softwarelösungen und Erklärungen zum Thema Spracherkennung

Ergänzend zu den allgemeinen Kriterien zur Bewertung von Software in den vorangegangenen Abschnitten haben wir hier spezifische Kriterien für die Bewertung von Software zur Spracherkennung aufgeführt.

  • Gutes, umfangreiches Vokabular der jeweiligen Sprache.
  • Hohe Erkennungsgenauigkeit. Fragen Sie z.B. nach Stimmerkennungsproben oder testen Sie die Anwendung mit Ihrer eigenen Stimme bzw. der Stimme des jeweiligen Anwenders.
  • Achten Sie auf die Geschwindigkeit der Spracherkennung.
  • Fragen Sie, ob Stimmanpassungen vorgenommen werden können.
  • Kompatibel mit z.B. Microsoft Word, Excel und Outlook, OpenOffice Writer, Internet Explorer 9, Mozilla Firefox V.21 sowie Google Chrome V.26 und 27. Dabei geht es um Integrationen die zur Automatisierung und weiteren Verarbeitung der jeweiligen Sprachaufzeichnung bzw. Umsetzung der Sprache in Text, Aufgaben, Anweisungen etc. dienen.
  • Diktiermöglichkeiten direkt in E-Mail Systeme bzw. E-Mail Nachrichten über E-Mail Anwendungen wie z.B. Google-Mail, Hotmail, MS Outlook etc. Fragen Sie nach Integrationen und existierenden Plug-Ins.
  • Fragen Sie auch nach direkten Diktiermöglichkeiten bzw. Integrationen in vorhandene Office-Programmen, zur Erstellung von z.B. Briefen, Berichten, Gutachten, Dokumentationen, Anschreiben, Faxnachrichten, Formularinhalten etc.
  • Erkundigen Sie sich auch nach Möglichkeiten zur automatischen Hardwareerkennung und der Abstimmung darauf.
  • Möglichkeiten zur manuellen Einbindung unterschiedlicher Diktiergeräte, PDAs sowie Mikrofone. Fragen Sie hier nach Treiber-Software falls erforderlich.
  • Erkennungsmöglichkeiten von unterschiedlichen Audiodateien.
  • Automatische Überwachung der Tonqualität.
  • Möglichkeiten zum Diktieren in Deutsch, Englisch und anderen Sprachen.
  • Möglichkeiten für Import und Export1 von Wortlisten und Benutzerprofilen.
  • Fragen Sie nach Vorlesefunktionen zur Überprüfung der jeweiligen Aufzeichnungen.
  • Möglichkeiten der Diktatwiedergabe in Dokumenten. Hier geht es um die Einbindung einer erzeugten Audiodatei/Sprachdatei. Fragen Sie ob Verknüpfungen möglich sind.
  • Möglichkeiten zur Verwendung von z.B. iPhones und Android Smartphones als drahtlose Mikrofone bzw. mobile Mikrofone.
  • Bluetooth-Breitbandunterstützung für besserer Erkennungsgenauigkeit beim Diktieren mit z.B. einem Bluetooth-Headset.
  • Fragen Sie nach verfügbarem Fachvokabular bzw. nach entsprechenden Fachwortschätzen. Möglicherweise kann die Software auch trainiert werden bzw. ist lernfähig.
  • Erkundigen Sie sich nach Makrofunktionen bzw. Möglichkeiten zum Erstellen von beliebigen Sprachbefehlen.
  • Fragen Sie nach Netzwerkfähigkeit2 für mögliche zentrale Einsatzszenarien. Mit netzwerkfähiger Software können mehrere Benutzer von mehreren Arbeitsplätzen aus gleichzeitig an den Daten arbeiten.
  • Fragen Sie nach Citrix-Unterstützung, ermöglicht den Zugriff auf Sprachsoftware über Thin-Client-Arbeitsstationen.
  • Anpassbare Formatierungen bei z.B. Datumsangaben, Maßeinheiten, Akronymen etc.
  • Fragen Sie nach intelligenten Diktierkürzeln für z.B. Bilder und Grafiken.
  • Achten Sie auf übersichtliche Benutzeroberflächen und barrierefreie Bedienbarkeit.3
  • Umfangreiche Dokumentationen, Online-Hilfen, Q&A4

1 vgl. auch 7.1 Datenschnittstellen
2 vgl. auch 2.6 Netzwerkfähigkeit
3 vgl. auch 3 Benutzeroberfläche
4 vgl. auch 4 Softwaredokumentation