Mit Backup-Software können Datensicherungen (Backups) erstellt und auf internen oder externen Datenträgern, Netzwerkspeichern oder in der Cloud ablegt werden. Ziel ist, Datenverlust etwa durch Hardwaredefekte, Bedienfehler, Cyberangriffe jeglicher Art oder Feuer zu verhindern und Daten oder komplette Systeme schnell wiederherstellen zu können (Restore, Disaster Recovery).
Backup-Software wird in verschiedene Arten unterteilt, je nach Backup-Methode, Technologie und Einsatzumgebung.
Beachten Sie bitte auch die aktuelle Marktübersicht der Softwarelösungen und Erklärungen zum Thema Backup, Datensicherung |
Backup-Software richtet sich sowohl an einzelne Nutzer, die persönliche Daten wie Fotos, Dokumente und E-Mails sichern möchten als auch an Unternehmen.
Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) nutzen sie intensiv, da sie oft ohne große IT-Abteilungen geschäftskritische Daten wie Kundeninformationen oder Finanzdaten sichern müssen. Großunternehmen und Konzerne setzen auf skalierbare Enterprise-Lösungen für umfangreiche IT-Infrastrukturen, virtuelle Maschinen, Cloud-Umgebungen und Server.
Zusätzlich profitieren IT-Dienstleister, Dienstleister für Managed Services und Rechenzentrumsbetreiber von Backup-Software für Multi-Client-Umgebungen und Ransomware-Schutz.
Backup-Software bietet klare Vorteile gegenüber manuellen Datensicherungen, insbesondere durch Automatisierung und Zuverlässigkeit.
| 1 | Siehe auch 5.2 Sicherungsmethoden und Sicherungskonzepte |
| 2 | Siehe auch 5.4 Datenträger zur Datensicherung |
| 3 | Siehe auch 5.6 Datenkompression / Datenkomprimierung |