Software-Tipps

Anlagenbuchhaltung


Typische Funktionen und Tipps zur Auswahl von Anlagenbuchhaltungsoftware
Anlagenbuchhaltungsoftware
Anlagenbuchhaltungsoftware

Beachten Sie bitte auch die aktuelle Marktübersicht der Softwarelösungen und Erklärungen zum Thema Anlagenbuchhaltung, Anlagenbuchführung


Typische Funktionen der Software für Anlagenbuchhaltung - Basisfunktionen:

  • Verwaltung aller Anlagen und Anlage-Details
  • Branchenneutrale Buchungsvorgänge
  • Integration mit Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung
  • Aktivierung direkt aus der Belegerfassung der Finanzbuchhaltung
  • Automatischer Abgleich der Aktivierungen zwischen Anlagenbuchhaltung und Finanzbuchhaltung
  • Möglichkeiten für direktes oder indirektes Abschreiben
  • Verwaltung von z. B. Leasing- und Plangütern, im Bau befindlicher Anlagen, Zuschüssen, Sonderposten mit Rücklageanteil
  • Alle Abschreibungsmethoden im Standard vordefiniert, inkl. GWG-Abschreibung

Typische Funktionen der Software für Anlagenbuchhaltung - Pflege von Stammdaten:

  • Verwaltung von Bezeichnungen, Standorte, Kostenstellen, Kostenträger, Projekte
  • Verarbeitung von Versicherungsdaten
  • Detaillierte Beschreibungen zu den Wirtschaftsgütern
  • Individuelle Zusatzfelder für beliebige Auswertungen
  • Funktionen zur Verwaltung und Verarbeitung von Anlagenummern und Unternummern

Typische Funktionen der Software für Anlagenbuchhaltung - Anlagen (Bewegungsdaten):

  • Erfassung von Bewegungsdaten oder Übernahme aus anderen Anwendungen (z.B. Finanzbuchhaltung)
  • Unterstützung der Erfassung gleichartiger Wirtschaftsgüter
  • Verwaltung von Neuzugängen und Altzugängen
  • Verwaltung von Nachaktivierungen
  • Bearbeitung von Teilzugängen und Teilabgängen
  • Verwaltung von Vollabgängen
  • Verwaltung von Umbuchungen
  • Verwaltung von Zuschreibungen
  • Korrekturfunktionen und automatische Stornierungsfunktionen

Typische Funktionen der Software für Anlagenbuchhaltung - Auswertungsfunktionen:

  • „Drill-Down“-Funktionen in den Auswertungen1
  • Verschiedene Aggregierungsfunktionen
  • Erzeugung und Ausgabe der Anlagespiegel (Brutto- und Nettodarstellung), Abschreibungslisten
  • Zugangs- und Abgangslisten mit Gewinn und Verlust
  • Bestands- und Inventurlisten
  • Versicherungslisten, Ermittlung von Über- und Unterversicherung
  • Berechnung der kalkulatorische Zinsen
  • Anzeige von Sonderposten
  • Individuelle sortierbare Auswertungen
  • Anlagendruck und Historie für mehrere oder einzelne Wirtschaftsgüter
  • Kostenstellenauswertungen
  • Ermittlung von Wiederbeschaffungswerten

Weitere spezifische Kriterien und Frage-Anregungen für die Beurteilung von Software für Anlagenbuchhaltung

  • Führen Sie vor der Softwareentscheidung eine gründliche Marktrecherche der potentiell geeigneten Lösungen durch. Unser Tipp: Greifen Sie dabei völlig unverbindlich auf unseren kostenfreien Recherche-Service zurück. Es werden Fragen erarbeitet, weite Teile der Ausschreibung übernommen, potentielle Lösungen strukturiert darstellt und die Kommunikation mit den Anbietern dokumentiert!
  • Achten Sie auch auf eine übersichtliche Programm-Oberfläche, komfortable Erfassungshilfen und Eingabemasken sowie zusätzliche Buchungs- und Hilfs-Assistenten.
  • Auch Verwaltungsoptionen und Abbildungsmöglichkeiten von Verkäufen sollten vorhanden sein.
  • Welche Funktionen zur Unterstützung der Inventur werden angeboten?
  • Klären Sie, ob beim Etikettendruck die Inventar-Nr., die Serien-Nr., eine Gerätbezeichnung und ein Barcode gedruckt werden.
  • Fragen Sie, ob auch bei sogenannten Privatentnahmen die Möglichkeit bestehen, den aktuellen Verkehrswert der Anlage zu überprüfen. Hierbei sollte ebenfalls das Konto, dem der aktuelle Verkehrswert zugeschrieben wird, verwaltbar sein.
  • Prüfen Sie auch die Möglichkeit zur automatischen Ermittlung von AfA-Konten z. B. das Konto, auf das der Restbuchwert verbucht wird. Dieses Konto sollte vom Programm automatisch ermittelt werden können. Eine manuelle Auswahlmöglichkeit des jeweiligen Kontos sollte selbstverständlich ebenfalls vorhanden sein.
  • Überprüfen Sie auch die Optionen für Abgänge durch z. B. Verschrottung und Unfall.
  • Beachten Sie, dass Erinnerungswerte abgeschrieben und korrekt verarbeitet werden sollten. Wenn Sie beispielsweise zuvor eine Anlage mit einem Erinnerungswert geführt haben und diese nun aus dem Betrieb ausgeschieden ist, können Sie den Restbuchwert nach dem Zeitraum der planmäßigen Abschreibung abschreiben. Die Anlage wird dann nicht mehr im Anlagespiegel geführt.
  • Fragen Sie, ob Reparaturkosten und Neuanschaffungskosten gegenüber gestellt werden können, um die Wirtschaftlichkeit zu analysieren oder Entscheidungen zu treffen.
  • Prüfen Sie, ob Wiedervorlagefunktionen für Termine z.B. Wartungstermine vorhanden sind.

1 Drill-Down bedeutet von allgemeinen Informationen runter zu den Detaildaten zu gehen bzw. sich anzeigen zu lassen