Software-Tipps

CPM und EPM


Typische Funktionen und Tipps zur Auswahl von Corporate Performance Management (CPM) Software und Enterprise Performance Management (EPM) Software

Was ist Corporate Performance Management (CPM)?

Corporate Performance steht übersetzt für Unternehmensleistung. Das Corporate Performance Management (CPM) umfasst die Überwachung und die Verwaltung bzw. das Management dieser Unternehmensleistung. In die Bewertung der Leistung fließen Leistungskennzahlen wie beispielsweise Umsatz, Rendite, Gemein- und Betriebskosten mit ein. CPM wird häufig auch als Business Performance Management oder als Enterprise Performance Management bezeichnet. Es umfasst alle Prozesse, Metriken und Methoden, die für die Steuerung des Unternehmens benötigt werden. Dies schließt nicht nur die zurückliegenden Unternehmensaspekte mit ein, sondern sowohl das aktuelle Monitoring als auch die Planung und das Forecasting. Corporate Performance Management ist ein Unternehmensführungsansatz.

Beachten Sie bitte auch die aktuelle Marktübersicht der Softwarelösungen und Erklärungen zum Thema Performance Management, CPM, EPM

Vorteile von Corporate Performance Management Software

Die Vorteile eines CPM liegen in der umfassenden Gesamtansicht der Unternehmensleistung. Es kann branchenunabhängig eingesetzt werden. Durch das CPM wird eine Analyse erstellt und die tatsächlichen Ergebnisse mit den vordefinierten abgeglichen. Zudem lässt sich das CPM mit der Business Intelligence verbinden. So dient ein CPM nicht nur im Bereich des Performance Managements von Mitarbeitern z.B. im Bereich Zielvereinbarungen, sondern es lassen sich unterschiedliche Geschäftsprozesse und Anforderungen im Finanzbereich und auch unternehmensweit in einer Softwarelösung abbilden. Ein weiterer Vorteil liegt in der Reporting Funktion des CPM. Durch diese lassen sich beispielsweise darlegen, wie Berichte und deren Daten entstanden sind und ob diese stimmig sind und den gesetzlichen Vorschriften (z.B. Basel III, Solvency II etc.) entsprechen.


Typische Funktionen von Software für Performance Management:

  • Integrierte Finanzplanung
  • strategische Planung
  • Budgetierung
  • Forecasting
  • Risiko- und Compliance-Management
  • Multiprojektcontrolling
  • Konsolidierung
  • Kostenumlagen
  • Strategiemanagement
  • Investitionsplanung
  • Personalcontrolling
  • Vertriebscontrolling
  • Produktionscontrolling
  • Jahresabschlusserstellung und Fast Close
  • Deckungsbeitragsanalyse
  • innerbetriebliche Leistungsverrechnung
  • Feedback Funktionen
  • Feststellung von Performance-Trends
  • Ziel- und Aufgabentracking
  • Statusüberwachung
  • Grafische Visualisierung, Dashboards
  • E-Mail Alerts
  • automatische bzw. geplante Feedbacks bzw. Alerts
  • Finanzberichterstattung
  • Workflow-Management
  • Finanzkontrollen und Compliance
  • Reportingfunktionen inkl. Kontrollmechanismen und Validierung
  • Benutzer- und Rechteverwaltung
  • Mehrplatzfähig, Netzwerkfähig
  • eSignatur Funktion
  • API - Schnittstelle

Weitere spezifische Kriterien und Frage-Anregungen für die Beurteilung von Software für Performance Management:

  • Führen Sie vor der Softwareentscheidung eine gründliche Marktrecherche der potentiell geeigneten Lösungen durch. Unser Tipp: Greifen Sie dabei völlig unverbindlich auf unseren kostenfreien Recherche-Service zurück. Es werden Fragen erarbeitet, weite Teile der Ausschreibung übernommen, potentielle Lösungen strukturiert darstellt und die Kommunikation mit den Anbietern dokumentiert!
  • Fragen Sie nach einer Demoversion! Da die Softwarelösungen unter Umständen unterschiedliche Schwerpunkte im Bereich Planung, Monitoring oder Controlling und Optimierung setzen, ist es sinnvoll zunächst zu prüfen, ob Ihre Anforderungen an die Software auch abgebildet werden können.
  • Erkundigen Sie sich nach den vorhandenen Schnittstellen der Software. Lassen sich Daten ins ERP-System, in Business Intelligence Lösungen oder andere Systeme übertragen bzw. können Sie aus allen Abteilungen und Systemen die benötigten Daten importieren?
  • Erkundigen Sie sich, ob die Lösung eine Bibliothek mit Zielen enthält. Diese kann Sie bei der Formulierung von zu erreichenden Zielen unterstützen und Hilfestellung bei der Kategorisierung geben.
  • Gibt es die Möglichkeit zur Erstellung verschiedener Planungsszenarien?
  • Können eigene Key Performance Indikatoren (KPI) definiert werden?
  • Fragen Sie, welche Prozessmodellierungssprache die Lösung umfasst.
  • Hilfreich ist beispielsweise auch eine Performance-Trainingsfunktion in der Software. Arbeitgeber können so Hilfestellung bei der Entwicklung von Kompetenzen und Stärken ihrer Angestellten geben.
  • Können Sie direkt mit der Lösung auch Geschäftsberichte erstellen? Wie komfortabel ist die Textverarbeitung und wie gut lassen sich Grafiken darstellen?
  • Lassen Sie sich zeigen, wie gut sich bei einer veränderten Zielsetzung, die Beurteilungen anpassen lassen und sich die Erfolgswahrscheinlichkeit der geänderten Ziele messen lässt.
  • Auf welcher Grundlage lassen sich mit der Softwarelösung Leistungsträger im Unternehmen erkennen? Welche Prozesse stehen hierfür zur Verfügung und lassen sich diese an Ihre unternehmensspezifischen Anforderungen anpassen?
  • Fragen Sie nach, welche Datenbanksysteme unterstützt werden.
  • Gibt es Online-Unterstützung für das Tool wie z.B. Hilfe- und Schulungsfunktionen oder Tutorials?
  • Achten Sie auf eine intuitive Bedienung durch moderne Oberflächengestaltung.