Software-Tipps

KVP, BVW, Ideen- und Innovationsmanagement


Typische Funktionen und Tipps zur Auswahl von KVP, BVW, Ideen- und Innovationsmanagement Software

KVP - BVW

Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) durchläuft meist kleine Verbesserungsschritte und bildet eine Grundlage des Qualitätsmanagements. Das betriebliche Vorschlagswesen (BVW) ist ebenfalls ein Prozess an dem die Mitarbeiter beteiligt sind. In beiden Prozessen geht es darum, das Ideenpotenzial aller Mitarbeiter zu nutzen und Verbesserungen von Produkten, Dienstleistungen oder betrieblichen Prozessen herbeizuführen. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess und das betriebliche Vorschlagswesen werden oft unter dem Begriff Ideenmanagement zusammengefasst.

Ideen- und Innovationsmangement

Das Ideenmanagement lebt, wie auch das Innovationsmanagement, von Vorschlägen der Mitarbeiter eines Unternehmens. Während im Ideenmanagement meist die Idee bereits eine umsetzbare Lösung beinhaltet, ist der Innovationsprozess oft umfangreicher und langwieriger in der Umsetzung. Ziel des Innovationsmanagement können beispielsweise die Gestaltung eines neuen Produktes oder Produktionsverfahrens sein.

Beachten Sie bitte auch die aktuelle Marktübersicht der Softwarelösungen und Erklärungen zum Thema Ideenmanagement


Typische Funktionen von KVP, BVW, Ideen- und Innovationsmanagement Software

  • Webbasierter Zugriff ohne Desktop-Installation
  • Plattformübergreifend (Desktop, Tablet, Smartphone, …)
  • Einbindung der Organisationsstruktur des Unternehmens
  • Abbildung Ideenmanagementprozess
  • Abbildung Innovationsprozesse
  • Innovations-Kampagnen
  • Ideen-Wettbewerbe
  • Kundenideen
  • Ideeneingabe
  • Automatischer Dublettencheck
  • Taggingfunktion
  • Kategorisierungsfunktion
  • Kodierungs- und Verschlagwortungsassistent
  • Ideenbewertung nach eigenen Kriterien
  • Ideenpriorisierung
  • Folgen und Liken von Beiträgen und Kommentaren
  • Social Sharing Funktion
  • Speicherung von Entwürfen
  • Begutachtungsprozess
  • Vertreterregelungen für alle Mitarbeiter
  • Stage-Gate-Prozesse
  • Bewertungs-Tools
  • Beliebige Bewertungsformulare mit automatischen Berechnungen
  • Integrierte Online-Hilfe in jeder Bildschirmansicht
  • Transparentes Prämierungsverfahren
  • Crowdsourcing
  • Gamification
  • Incentivierungs- und Belohnungssystem
  • Uploadfunktion für Bildern, Videos, PDFs
  • Backup
  • Archivierung
  • Frei definierbare Kennzahlen
  • umfassende Reportingfunktionen
  • Kampagnenmanagement
  • Serienmail- und Serienbrief-Funktion
  • Anpassung an Corporate Design
  • flexibles Umfragetool
  • Single Sign On / API
  • Meilensteine
  • Übersetzungsfunktionen
  • Newsfunktionen
  • Kalenderfunktionen
  • Statistikfunktionen
  • Erinnerungs- und Eskalationsfunktionen
  • Verbindung zu verschiedenen Datenbanken
  • Schnittstellen für Import und Export
  • Rechte- und Rollenmanagement
  • Workflow
  • Customizing Funktionen
  • Mehrbenutzer- und Mandantenfähigkeit, Mehrplatzfähig, Netzwerkfähig
  • Such- und Filterfunktionen
  • Mehrsprachenfähigkeit

Weitere spezifische Kriterien und Frage-Anregungen für die Beurteilung von Software für KVP, BVW, Ideen- und Innovationsmanagement:

  • Führen Sie vor der Softwareentscheidung eine gründliche Marktrecherche der potentiell geeigneten Lösungen durch. Unser Tipp: Greifen Sie dabei völlig unverbindlich auf unseren kostenfreien Recherche-Service zurück. Es werden Fragen erarbeitet, weite Teile der Ausschreibung übernommen, potentielle Lösungen strukturiert darstellt und die Kommunikation mit den Anbietern dokumentiert!
  • Denken Sie an die datenschutzrechtlichen Vorgaben und überprüfen Sie Ihre personenbezogenen Datenerhebungs- und Speicherungsprozesse. Denken Sie auch an die Datensicherheit und eine möglichst verschlüsselte Übertragung von Daten.
  • Fragen Sie, ob die Software verschiedene Prozesse (BVW, KVP, Ideen, Innovationen ..) abbilden kann.
  • Sehen Sie sich die Benutzeroberflächen der Softwarelösung an. Sind diese einfach und auch für wenige geübte Benutzer leicht zu bedienen?
  • Prüfen Sie, ob Anpassungen an das unternehmenseigene Corporate Design möglich sind. Die Akzeptanz bei Mitarbeitern ist höher, wenn Layout und Bedienung dem gewohnten Corporate Design folgen.
  • Fragen Sie nach Reportingmöglichkeiten. Sind Anpassungen möglich, Vorlagen enthalten und können eigene Templates eingefügt werden?
  • Fragen Sie nach Automatisierungsmöglichkeiten für E-Mail, Erinnerungen, Mahn- bzw. Eskalationswesen.
  • Klären Sie, ob es kollaborative Funktionalitäten wie Notizen, Tagging und Bewertungsmöglichkeiten gibt. Können bestimmte Veröffentlichungskanäle abonniert werden, gibt es ein Empfehlungssystem?
  • Prüfen Sie, ob die Softwarelösung auch für mobile Endgeräte geeignet ist.
  • Klären Sie, ob die Lösung ein revisionssicheres Rollen- und Berechtigungskonzept umfasst.
  • Fragen Sie, welche Community-Funktionen die Software umfasst. Gibt es beispielsweise Ranglisten der Top-Innovatoren, eine Community-Liste, anpassbare Nutzerprofile und Suchfunktion etc.?
  • Ist in der Softwarelösung ein Blog-System enthalten, so dass Innovationsmanager und dazu berechtigte Personen Erfahrungen austauschen können?
  • Umfasst das Ideenmanagementsystem ein Aufgaben-Management? Können die Aufgaben, frei definiert werden, gibt es automatische Erinnerungen etc.?
  • Fragen Sie nach den Schnittstellen der Software. Sind die für Ihre bestehenden Anwendungen nötigen Schnittstellen (z.B. zu MS Office, PAISY oder SAP) vorhanden?
  • Klären Sie, welche Softwaredokumentationen bzw. Schulungsmöglichkeiten zur Verfügung (Handbuch, Forum, Online-Hilfe, FAQ, Support, ..) stehen?